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   Grundlagen zum Thema Glimmentladungsspektroskopie


Die Glimmentladungsspektroskopie (Glow Discharge Optical Emission Spectroscopy, GDOS/GDOES/GDS) wird vor allem für die Analyse von Metallen verwendet. Nichtmetallische Feststoffe können unter Verwendung einer hochfrequenten Wechselspannung zur Plasmaerzeugung und entsprechendem Aufbau der Glimmentladungsquelle ebenfalls untersucht werden. Mit der GDOES-Spektroskopie lassen sich Analysen von Oberflächen, Beschichtungen und Schichtsystemen (0,01 bis 100 µm) durchführen. Alle wichtigen Elemente inklusive H, O, N, C werden quantitativ erfasst.

Funktionsweise:

Grundlage ist eine Gasentladungslampe, die als Zerstäubungs- und Anregungsquelle (Anode) dient. Durch Anlegen einer Spannung zwischen Anode und Kathode (Probe) werden Argonteilchen (Plasma) ionisiert und auf die Probe beschleunigt. Diese wird planparallel abgetragen (gesputtert). Die herausgeschlagenen Teilchen diffundieren in das Plasma und werden dort durch Stossprozesse und andere Wechselwirkungen angeregt. Dadurch werden charakteristische Wellenlängen emittiert, welche im Spektrometer quantifiziert werden können.

Anwendungen:

  • Reihenuntersuchungen in der Stahlindustrie
  • Spurenanalyse in Reinstoffen
  • Beurteilung der Qualität von Metallüberzügen
  • Bestimmung von Fehlern bei der Produktion
  • Allgemeine Qualitätskontrolle in der Industrie

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