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   Erklärung des Begriffs "Superkritische Fluidchromatographie"

Die Chromatographie mit überkritschen Phasen verwendet als mobile Phase Gase, die sich oberhalb ihres kritischen Punktes bezüglich Druck und Temperatur befinden. Da bei solchen Substanzen physikalische Eigenschaften wie Dichte, Viskosität und Diffusionskoeffizient zwischen Gas und Flüssigkeit angesiedelt sind, kann die Superkritische Fluidchromatographie (SFC) für Trennungen eingesetzt werden, die der normalen Chromatographie nicht mehr zugänglich sind.

Es eignen sich deshalb nur mobile Phasen, die leicht in den überkritischen Zustand überführt werden können. Beispiele sind: Kohlendioxid, Propan, Pentan, Trifluormethan, Xenon und Ammoniak, wobei das Kohlendioxid aufgrund seiner Ungiftigkeit und Inertheit am häufigsten verwendet wird.

Als stationäre Phase werden gebräuchliche Phasen aus der GC und HPLC verwendet. Dies gilt auch für die Auswahl von Detektoren.

Arbeitet man bei Temperaturen, die unterhalb des kritischen Punktes liegen, spricht man von Near-Critical Fluid Chromatography (NCFC).

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