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Labor Lexikon
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   Erklärung des Begriffs "Probenvorbereitung"

Zur Probenvorbereitung gehören alle Maßnahmen, die vor der eigentlichen Analyse durchgeführt werden.

Hier einige Beispiele:

  • Homogenisierung: Da häufig nur ein kleiner Teil einer Probe mit Hilfe einer bestimmten Analysenmethode analysiert wird, ist es sehr wichtig, dass die Probe homogen ist, damit die Analyten gleichmäßig (repräsentativ) verteilt sind. Zur Homogenisierung gibt es spezielle Geräte je nach Probenbeschaffenheit (z.B. zum Mischen (Vortex), Zerkleinern, Mahlen, Sieben, usw.)
  • Freisetzung, Aufschluss: Falls ein Analyt in der Probe fest gebunden vorliegt und so vom Analysenverfahren nicht erfasst werden kann, muss ein Weg gefunden werden, ihn freizusetzen. Dies kann zum Beispiel durch Hydrolyse, durch chemischen oder physikalischen Aufschluss geschehen.
  • Abtrennung von Partikeln, wie durch Zentrifugation oder Filtration
  • Verdünnen
  • Pipettieren
  • Extraktion: Hier gibt es viele Möglichkeiten, u.a. durch Ausschüttteln im Scheidetrichter, durch Druck oder hohe Temperatur, mit Hilfe von Destillation oder Chromatographie
  • Einengen / Eindampfen: Nach einer Extraktion ist es häufig notwendig, den enthaltenen Extrakt einzuengen oder gar zur Trockne einzudampfen, etwa in einem Rotationsverdampfer.
  • Derivatisierung: Oft müssen die Analyten vor der Messung chemisch umgesetzt werden, etwa um eine bessere Stabilität oder eine höhere Flüchtigkeit zu erreichen oder um die Empfindlichkeit der Messung zu erhöhen.

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