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Labor Lexikon
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   Erklärung des Begriffs "Autoklavieren"

Dampfsterilisation, also sterilisieren unter feuchter Hitze um Materialien oder Gegenstände von Mikroorganismen in jedem Entwicklungsstadium zu befreien, nennt man Autoklavieren. Es ist ein Standardverfahren in den meisten Labors und geschieht im Autoklaven bei Temperaturen zwischen 110 und 140°C.

Man unterscheidet zwei Verfahren:

  • Vakuumverfahren: Wechsel zwischen Leerpumpen der Luft und Dampfeinströmen.
  • Strömungsverfahren: Luft wird vollständig durch Wasserdampf ersetzt, wie bei einem Schnellkochtopf.

Auch in der Chemie werden Autoklaven eingesetzt, zum Beispiel zur Herstellung von Kunststoffen, zur Hydrierung mit Wasserstoff, zur Hydrolytischen Spaltung von Fetten (unter anderem bei der Seifenherstellung) und bei der Vulkanisation.

Weitere Einsatzgebiete eines Autoklaven sind die Dampfhärtung in der Baustoffindustrie, die Herstellung von Verbundwerkstoffen und Verbundsicherheitsglas sowie das Haltbarmachen von Lebensmitteln und Tierfutter.

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