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   Erklärung des Begriffs "Atommodell"

Im Laufe der Zeit haben verschiedene Forscher unterschiedliche Modelle aufgestellt, um ihre Vorstellung der kleinsten chemischen Teilchen zu verdeutlichen, die Atommodelle. Hier eine Auswahl der wichtigsten:

  • Teilchenmodell von Demokrit (etwa 400 v. Chr.): Er stellte fest, dass Substanzen aus unterschiedlichen Kombinationen kleiner unteilbarer Teilchen bestehen.
  • Dalton-Modell (1803): Dalton postulierte, dass sich diese kleinsten Teilchen in ihrer Masse unterscheiden und bei chemischen Reaktionen neu angeordnet und verknüpft werden.
  • Thomsonsches Atommodell (1903) oder Rosinenkuchenmodell: Hier ist das Atom eine Kugel mit gleichmäßig verteilter positiver Ladung, in der negativ geladene Elektronen wie Rosinen eingebettet sind.
  • Rutherfordsches Atommodell (1911): Um einen positiv geladenen Atomkern, der fast die gesamte Masse des Atoms ausmacht, liegt eine Hülle, in der negativ geladene Elektronen liegen.
  • Bohrsches Atommodell (1913): Auch nach ihm besteht das Atom aus einem schweren positiv geladenen Atomkern, um den kreisen die negativ geladenen Elektonen in stabilen Bahnen.
  • Bohr-sommerfeldsches Atommodell (1916): Dies ist eine Erweiterung des bohrschen Atommodells. Hier können die Elektronen auch Ellipsenbahnen um den Atomkern einnehmen.
  • Orbitalmodell (1928): Nach Erkenntnissen der Quantenmechanik können die genauen Aufenthaltsorte der Elektronen nicht bestimmt werden, nur ihre wahrscheinliche Verteilung. So entstehen Orbitale um den Atomkern.
  • Schalenmodell: Dies ist ein vereinfachtes Modell, bei dem der positiv geladene Atomkern von Schalen, wie bei einer Zwiebel, umgeben ist, in denen die Elektronen liegen. Nur die äußterste Schale ist für die chemischen Eigenschaften des Elements verantwortlich.

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