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Anorganisch-geochemische Untersuchung quartärer Sedimente des Arktischen Ozeans

Meinhardt, Ann-Katrin - Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (2015)


n Sedimenten des zentralen Arktischen Ozeans wurden geochemische Proxies für Materialeintrag, Strömungssysteme und diagenetische Milieus entwickelt und die Variabilität dieser Parameter auf Glazial-/Interglazialzeitskalen untersucht. Dunkelbraune, spurenmetallreiche Lagen können erst durch zusätzliche Porenwasseruntersuchungen zur stratigraphischen Kernkorrelation benutzt werden. Das Coxs/Moxs Verhältnis kann zur Unterscheidung von primären und diagenetisch überprägten Intervallen verwendet werden. Mit Hilfe von Fe-Isotopen wurde gezeigt, dass isotopisch leichtes Fe aus den Schelfgebieten in die tiefen Becken transportiert wird. Parallele Ca-, Mg- und TIC-Anreicherungen dokumentieren den Eintrag von Dolomit vom Arktischen Archipel. Si/Al und K/Al Profile zeigen eine basaltische Komponente an, vermutlich vom sibirischen Hinterland. Die Parameter Cabio und Srxs sind an den erhöhten Eintrag von biogenem Karbonat gekoppelt. Nd-Isotopenverhältnisse dokumentieren zum einen gut durchmischtes Tiefenwasser, das im Letzten Glazial lokal durch "brines" beeinflusst wurde, und zum anderen eine variable Sedimentherkunft.


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