Unsere Seite auf

LAB-SUPPLY - Messespecial



Die Kunst des Zerkleinerns

Henrik Bremer - Retsch GmbH (14:00-14:40 Uhr - Vortragsraum 4)

Henrik Bremer


Die "Kunst des Zerkleinerns" hinsichtlich einer nachfolgenden Analytik besteht darin, eine Laborprobe derart aufzubereiten, dass daraus eine repräsentative Einzelprobe entsteht, die eine homogene Analysenfeinheit aufweist. Die dabei angestrebte Mahlfeinheit ist immer abhängig von der Folgeanalytik. Besonders zu beachten ist jedoch, dass die zu bestimmenden Eigenschaftsmerkmale der Probe, während der gesamten Aufbereitung, nicht verändert werden dürfen.

Damit ein Zerkleinerungsprozess reibungslos und effektiv ablaufen kann, muss der Beanspruchungsmechanismus eines Zerkleinerungsgerätes in erster Linie auf das Bruchverhalten des Materials abgestimmt sein.

Bei der Auswahl eines Gerätes und vor Beginn der Aufbereitung ist daher eine intensive Materialbetrachtung erforderlich. Materialeigenschaften wie Dichte, Härtegrad, Konsistenz der Probe sowie evtl. Restfeuchte oder Fettanteile sind zu prüfen. Auch Temperaturempfindlichkeit, Agglomerationsverhalten oder Oberflächenreaktionen können einen Mahlerfolg negativ beeinflussen.

Aber in jedem Fall muss auch die Anwenderforderung, d.h. die jeweilige Aufgabenstellung hinsichtlich der nachfolgenden Analytik, berücksichtigt werden.

Abonnieren:

Empfehlen: