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Seminare, Tagungen und Messen für Labor und Analytik

Haus der TechnikEffektive Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation nach der neuen Gefahrstoffverordnung 2015


Warum Sie diese Veranstaltung besuchen sollten:

Das Arbeitsschutzgesetz forderte von den deutschen Unternehmen erstmalig 1996 eine Beurteilung der Arbeitsbedingungen. Anhand einer Arbeitsplatzbeurteilung ermittelt der Arbeitgeber dabei den Zustand des Arbeitsplatzes und -umfelds und die Gefährdungen, denen seine Mitarbeiter ausgesetzt werden und bestimmt damit, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind.

Die Arbeitsplatzbeurteilung ist ein komplexes Instrumentarium, das bezogen auf den jeweiligen Arbeitsplatz alle Aspekte der Arbeitssicherheit und Unfallverhütung erkennt, bewertet und beseitigt.

Neben dem Arbeitsschutzgesetz verpflichten auch weitere rechtliche Grundlagen die Durchführung einer spezifischen Gefährdungsbeurteilung: u.a. die BetrSichV und die GefStoffV.

Die neue Gefahrstoffverordnung (tritt zum Juni 2015 neu in Kraft) verpflichtet in seinem Paragraphen 6 eine stoffbezogene Gefährdungsbeurteilung, in der insbesondere auf acht spezielle Aspekte einzugehen ist. Der Arbeitgeber hat die Gefährdungsbeurteilung unabhängig von der Zahl der Beschäftigten erstmals vor Aufnahme der Tätigkeit zu dokumentieren. Der Arbeitgeber darf eine Tätigkeit mit Gefahrstoffen erst aufnehmen lassen, nachdem eine Gefährdungsbeurteilung vorgenommen und die erforderlichen Schutzmaßnahmen getroffen worden sind.

Dabei hat der Arbeitgeber zunächst festzustellen, ob die Beschäftigten Tätigkeiten mit Gefahrstoffen durchführen oder ob Gefahrstoffe bei diesen Tätigkeiten entstehen oder freigesetzt werden. Ist dies der Fall, so hat er alle hiervon ausgehenden Gefährdungen für die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten insbesondere unter den acht genannten Gesichtspunkten zu beurteilen.

Im Rahmen der Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung können auch vorhandene Gefährdungsbeurteilungen, Dokumente oder andere gleichwertige Berichte verwendet werden, die auf Grund von Verpflichtungen nach anderen Rechtsvorschriften erstellt worden sind - das wird Ihnen erläutert

Neben den zum Juni 2015 geänderten rechtlichen Grundlagen werden die zu beurteilenden Faktoren dargestellt und erläutert und deren effektive Dokumentation angesprochen. Beispiele aus der Praxis werden ergänzend erläutert.

Ein Experte führt Sie mit einem roten Faden durch die Gefährdungsbeurteilung und gibt auf dem eintägigen Seminar hilfreiche Anleitungen und Anregungen zum Umsetzen in die Praxis.

Teilnehmerkreis:

Betriebliche Führungskräfte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragte, Betriebsärzte, Gefahrstoffbeauftragte, Brandschutzbeauftragte, Umweltschutzbeauftragte, Betriebs- und Personalräte, Teilnehmer des Arbeitskreises "Gefährdungsbeurteilung", Interessierte.

Inhalt:

  • Gefährdungsbeurteilung - was steckt dahinter?
  • Sinn und Nutzen der Gefährdungsbeurteilung
  • Rechtliche Grundlagen zur Gefährdungsbeurteilung (ArbSchG, BetrSichV, GefStoffV, ArbStättV, DGUV-Vorschrift 1)
  • Gesundheits- und Sicherheitsgefährdungen
  • Gefährdungsbeurteilung nach GefStoffV - was, wer, wann?
  • "Roter Faden" zur Durchführung
  • Expositionsbetrachtung
  • Substitutionsprinzip
  • Arbeitsplatzgrenzwerte und biologische Grenzwerte
  • Physikalische und chemische Wirkungen, insbesondere
  • Brand- und Explosionsgefahren
  • Schutzmaßnahmen und deren Wirksamkeit
  • Grundpflichten nach § 7 GefStoffV
  • Allgemeine und zusätzliche Schutzmaßnahmen nach den §§ 8 und 9
  • Vorsorgeuntersuchungen
  • Hilfestellungen für die Praxis
  • Erforderliche Dokumentation - und deren effektive
  • Erfüllung
  • Wie machen es andere Betriebe?
  • Diskussion und Erfahrungsaustausch


—> Programmdetails und Anmeldung


Veranstalter:
Haus der Technik
Veranstaltungstyp:
Seminar
Termin:
10.02.2016
Ort:
München
Land:
Deutschland

Kontaktdaten:
HAUS DER TECHNIK e.V.
Hollestraße 1
D-45127 Essen

Tel.: +49 (0)201 / 1803-1
Fax: +49 (0)201 / 1803 346
Mail: Anfrage versenden Kontakt
Web: www.hdt-essen.de



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