05.02.2018

Ethik-Kodex für Forschende vorgestellt



Die Young Scientist Community des diesjährigen Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos besteht aus 40 jungen Wissenschaftlern, die aufgrund ihrer herausragenden Beiträge zum wissenschaftlichen Fortschritt ausgewählt wurden. Die Mitglieder stammen aus der ganzen Welt und arbeiten in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen. Daher können sie Themen behandeln, die die Welt als Ganzes betreffen, und globale Maßnahmen initiieren.

Nun hat die Community einen Ethik-Kodex für Forscher verfasst, in dem sie beschreibt, was Wissenschaftsethik heutzutage ausmacht und wie wichtig es ist, zu einem positiven Forschungsumfeld beizutragen und das Vertrauen in die Wissenschaft auf der ganzen Welt zu fördern. Diese Aspekte umzusetzen, sei sowohl Aufgabe jedes einzelnen Forschers als auch von Arbeitsgruppen und Institutionen. Sie sollten sich zu ihrer Verantwortung für solide und transparente Forschung bekennen und sich auch dem öffentlichen Diskurs dazu stellen.

Maria Elena Torres-Padilla, Direktorin des Instituts für Epigenetik und Stammzellen am Helmholtz Zentrum München, ist ebenfalls Mitglied der Gemeinschaft und hat am Ethikkodex mitgeschrieben. "Der Kodex soll Forschern und Öffentlichkeit umfassende aber einfache Richtlinien liefern, wie der wissenschaftliche Prozess verbessert werden kann", erklärt Torres-Padilla, die auch Teil des Lenkungsausschusses zum Kodex ist. "Zusätzlich zur Forschungsethik enthält das Papier auch Leitlinien für Mentoring, öffentliches Engagement und Passagen über die Verantwortung, uns mit Entscheidungsträgern auszutauschen."

» Zum vollständigen Ethik-Kodex (engl.)

Quelle: Helmholtz-Zentrum München (HZM)




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