10.01.2018

Update zur Vorgehensweise der EFSA bei der Genotoxizitätsbewertung



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Die EFSA hat ein Update dazu veröffentlicht, wie sie die potenzielle Genotoxizität von Stoffen im Rahmen der Bewertung von Lebens- und Futtermitteln beurteilt.

Der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Ausschusses der EFSA, Prof. Anthony Hardy, erklärte: "Das wissenschaftliche Gutachten enthält Empfehlungen bezüglich der Eignung spezifischer Tests zur Ermittlung des genotoxischen Potenzials von Stoffen. Außerdem bietet es Hinweise zur Verwendung von Daten im Rahmen eines evidenzbasierten Bewertungsansatzes (weight-of-evidence approach), anhand dessen über die Genotoxizität von Stoffen und die sich daraus ergebende Möglichkeit bzw. Unmöglichkeit der Bestimmung sicherer Grenzwerte befunden werden soll."

Er fügte hinzu: "Das Gutachten erhöht die Klarheit und Vorhersehbarkeit für Antragsteller bei der Vorbereitung ihrer Dossiers für die Bewertung durch die EFSA. Darüber hinaus wird es Risikobewerter bei der Genotoxizitätsbewertung und Risikomanager bei der Entscheidung über die Zulassung bzw. Beschränkung von Stoffen in der Lebensmittelkette unterstützen."

Drei Schlüsselthemen, auf die das Gutachten eingeht, sind:

  • die Verwendung des Tests zur "unplanmäßigen DNA-Synthese" (UDS-Test) im Zusammenhang mit zukünftigen Bewertungen und Neubewertungen
  • die Bewertung der Knochenmarkexposition bei In-vivo-Genotoxizitätstests
  • die Entscheidung über die Möglichkeit bzw. Unmöglichkeit der Bestimmung sicherer Grenzwerte (gesundheitsbasierter Richtwerte) anhand der vorliegenden Daten.

» Originalpublikation

Quelle: European Food Safety Authority (EFSA)



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