21.07.2017

"Zellzyklusreporter" zur Vorhersage des zukünftige Verhaltens von Zellen



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Die Arbeitsgruppe um Dr. Jörg Mansfeld am BIOTEChnologischen Zentrum der TU Dresden hat in Zusammenarbeit mit der Gruppe um Dr. Ingmar Glauche am Institut für Medizinische Informatik und Biometrie (IMB) der TU Dresden einen neuartigen "all-in-one" Zellzyklusreporter entwickelt, der es erlaubt mittels eines einzigen fluoreszierendem Proteins (Markers) alle Zellzyklustadien in wachsenden und sich teilenden Zellen zu erkennen.

Darüber hinaus erlaubt er es, diese Zellen von Zellen zu unterscheiden, die sich nicht mehr teilen und sich in einem Ruhezustand (Quieszenz) befinden. Mit diesem Reporter ist es nun möglich, Zellen und ihre Tochterzellen in allen Stadien des Zellzyklus zu verfolgen. Dieser Prozess erfolgt automatisch und erlaubt die parallele Analyse weiterer Faktoren, wie z.B. von Cyclin D1, einem Protein, dass in vielen Krebsarten erhöht vorkommt.

"Unsere Ergebnisse deuten daraufhin, dass die in vielen Krebsarten gefundenen erhöhten Mengen des Proteins Cyclin D1 das Gleichgewicht zwischen Zellteilung und Quieszenz zugunsten der Zellteilung verschieben, und damit möglicherweise zum Wachstum des Krebs beitragen. Mit unserer Forschung erhoffen wir uns, die Grundlagen für ein besseres Verständnis von Krankheitsbildern zu entwickeln und damit möglicherweise die Behandlung von Krankheiten, wie zum Beispiel Krebs, ermöglichen zu können", so Jörg Mansfeld.

» Originalpublikation

Quelle: Technische Universität Dresden



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