12.01.2017

Einblick in die Welt der Lebensmittelbetrüger



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Grün gefärbtes Salatöl statt Olivenöl, vermeintliche Bio-Produkte aus konventionellem Anbau oder Reisimitat aus Kunststoff. Die Beispiele für Lebensmittelfälschungen und -betrug fallen in die Kategorien betrügerisch bis gefährlich. Ihnen allen ist gemein, dass Fälscher Verbraucher täuschen, um dadurch finanzielle oder wirtschaftliche Vorteile zu erlangen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zeigt, wie Lebensmittel gefälscht werden und wie die Behörden den Lebensmittelfälschern auf der Spur sind.

Das BVL entwickelt gemeinsam mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in der Folge des Pferdefleischskandals im Jahr 2013 eine Nationale Strategie zur Bekämpfung von Lebensmittelbetrug, die alle relevanten Akteure miteinbezieht. So sind in das Netzwerk des BVL nicht nur die für die Lebensmittelüberwachung zuständigen Bundesländer einbezogen, sondern auch Staatsanwaltschaften, die Zollverwaltung und die Polizeibehörden Europol und Interpol. Als nationale Kontaktstelle steht das BVL außerdem in Kontakt mit den anderen europäischen Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission. So können Entwicklungen im Bereich des Lebensmittelbetrugs frühzeitig erkannt und präventiv Maßnahmen ergriffen werden, um den oft global handelnden Betrügern das Handwerk zu legen.

Das grenzüberschreitende und interdisziplinäre Zusammenspiel der verschiedenen Behörden stellt das BVL für alle verständlich in einem Comicfilm dar. Außerdem hat das BVL die wichtigsten Informationen zum Thema Lebensmittelbetrug in einem Flyer "Den Lebensmittelfälschern auf der Spur" zusammengestellt. Flyer und Film sind auf der Internetseite frei verfügbar.

» Flyer zum Download

» Zum Film

Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)



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