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07.10.2016

Chemie-Nobelpreis 2016 für Grundlagenforschung zu molekularen Maschinen


Für ihre bahnbrechenden Arbeiten zum Design und zur Herstellung molekularer Maschinen haben Prof. Jean-Pierre Sauvage, Prof. Sir J. Fraser Stoddart und Prof. Bernard L. Feringa den diesjährigen Nobelpreis in Chemie erhalten. Prof. Feringa ist Fellow des Institute for Advanced Study der Technischen Universität München (TUM). Er kooperiert seit vielen Jahren mit Prof. Thorsten Bach, Inhaber des Lehrstuhls für Organische Chemie I. der TUM.

Prof. Jean-Pierre Sauvage, Prof. Sir J. Fraser Stoddart und Prof. Bernard L. Feringa haben wichtige Grundlagen zum Aufbau von Molekülen geschaffen, die kontrollierte Bewegungen ausführen, wenn ihnen Energie zugeführt wird - Maschinen für die Nano-Welt.

Während die Bewegung von Molekülen normalerweise eher zufällig ist, gelang es Bernard L. Feringa und seiner Arbeitsgruppe Moleküle aufzubauen, die sich, von Licht angetrieben, immer in die gleiche Richtung drehen. Auf einer Goldoberfläche wurden die molekularen Motoren so verankert, dass sie gezielte Bewegungen durchführen können.

Mit diesen molekularen Motoren war es so beispielsweise möglich, einen kleinen Glaszylinder zu bewegen. In neueren Arbeiten gelang es der Gruppe von Feringa unter anderem, eine Bremse in diesen Motor einzubauen und die Drehrichtung umzukehren.

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Quelle: Technische Universität München




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