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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

06.04.2016

Wie Pipettenspitzen Messergebnisse beeinflussen


Häufig schon konnten Versuchsergebnisse nicht reproduziert werden, obwohl alle Variablen innerhalb eines Versuchsablaufs einer Überprüfung Stand gehalten haben. Aber ist das wirklich so?

In vielen Fällen wird davon ausgegangen, dass das verwendete Pipettiersystem, bestehend aus Pipette und Pipettenspitze keine Fehlerquelle darstellt, solange die Spitze auf die Pipette passt. Aber auch wenn dies der Fall ist, sagt dies noch nichts über Präzision und Richtigkeit des Pipettierergebnisses aus. Denn der internationale Standard ISO 8655:2002 empfiehlt die Nutzung von Pipetten und Spitzen desselben Herstellers. Aus gutem Grund.

Denn nur so kann sich der Kunde darauf verlassen, dass jede Charge der hergestellten Pipettenspitzen genau dem Kalibrierergebnis entspricht, das in der ISO 8655:2002 beschrieben ist. Dies geschieht bei einem Nicht-System-Anbieter nicht, da er keine System-Spezifikation hat, an der er sich orientieren müsste. Der Anwender ist also gezwungen, eine Kalibrierung und ggf. Justierung seiner Pipette mit den Fremdspitzen vorzunehmen - und zwar jedes Mal, wenn er Spitzen einer neuen Charge verwendet.

Die Ergebnisse einer breit angelegten Untersuchung, in der verschiedenste Einflussfaktoren identifiziert wurden, die Pipettierergebnisse negativ beeinflussen können, wurden jetzt in der Applikation "The Tip of the Iceberg - how tips influence results" veröffentlicht.

—> Applikation zum Download (engl.)

Quelle: Eppendorf AG




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