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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

31.03.2016

Projekt zur Entwicklung neuer Terahertz-Detektoren gestartet


Die Terahertz-Strahlung wird inzwischen in zahlreichen Bereichen angewendet, zum Beispiel in der analytischen Chemie und Biologie sowie in der Medizin oder auch der Kommunikationstechnologie. Im Fokus des neuen Forschungsprojekts steht die Grundlagenforschung zu Fragen der Terahertz Optik und Optoelektronik, der Topologischen Isolatoren und der Halbleiter Spintronik. Ein Augenmerk liegt auf Verfahren zur Etablierung innovativer Terahertz-Detektoren, die schnelle elektrische Antworten liefern und die Messung der Polarisation bzw. Schwingungsrichtung von Licht auch bei Raumtemperatur erlauben. Das neue Forscherkonsortium verfügt über modernste Geräte im Bereich der Terahertz-Physik; zum Beispiel über Anlagen zum Wachstum von kristallinen Strukturen oder über Geräte zu deren Weiterverarbeitung und Charakterisierung.

Ein trinationales Forschungsprojekt unter Regensburger Federführung wird von der VolkswagenStiftung in den nächsten zwei Jahren mit annähernd 250.000 Euro finanziert. Ziel des Projekts mit dem Titel "Opto-Electronic and Transport Phenomena in Narrow Gap Semiconductor Structures for Terahertz Detection" ist die Entwicklung neuartiger Terahertz-Detektoren. Das Projekt unter der Leitung von Prof. Dr. Dieter Weiss und Prof. Dr. Sergey Ganichev (Experimentelle und Angewandte Physik) von der Universität Regensburg wird im Rahmen der Ausschreibung "Trilaterale Partnerschaften - Kooperationsvorhaben zwischen Wissenschaftlern aus der Ukraine, Russland und Deutschland" gefördert. Partner sind die Ukrainian National Academy of Sciences und die Russian Academy of Sciences. Die Regensburger Arbeitsgruppen werden mit insgesamt 80.000 Euro finanziert.

Mit ihrer Ausschreibung "Trilaterale Partnerschaften" will die VolkswagenStiftung die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern aus der Ukraine, Russland und Deutschland stärken - gerade vor dem Hintergrund, dass sich der anhaltende Konflikt zwischen der Ukraine und Russland auch auf die Wissenschaftslandschaften dieser Länder auswirkt.

Quelle: Universität Regensburg




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