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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

14.12.2015

Öffentlicher Zugang zu Schadstoff-Daten in Europa


Die EFSA hat statistische Daten über chemische Schadstoffe und den Verzehr von Lebensmitteln, die bei den Risikobewertungen der Behörde verwendet werden, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Statistiken sind über das neue Data-Warehouse der EFSA abrufbar. "Dies ist der jüngste bedeutende Schritt zur Verbesserung des Zugangs zu Daten, die von der EFSA zusammengetragen werden - eine der wichtigsten strategischen Herausforderungen der Behörde", so Mary Gilsenan, Leiterin des EFSA-Referats für Datenmanagement.

Die EFSA stellt für verschiedene Länder statistische Daten (z.B. Mittelwerte und Perzentile) zum gemeldeten Vorkommen von Kontaminanten in Lebens- und Futtermitteln sowie zum Lebensmittelverzehr verschiedener Altersgruppen zur Verfügung. "Benutzerfreundliche Tools erlauben die interaktive Visualisierung mittels Tabellen, Karten und Grafiken", erklärt Stefano Cappè, der für das Projekt verantwortliche Datenmanager der EFSA.

Im Februar veröffentlichte die EFSA Zugangsregeln für das Data-Warehouse, die mit den Mitgliedstaaten vereinbart wurden. Im Laufe des Jahres 2015 erhielten Datenlieferanten und wissenschaftliche Mitarbeiter der EFSA im Rahmen eines Pilotprojekts Zugang zum Data-Warehouse der EFSA. In den kommenden Jahren wird die EFSA die Daten, die sie über ihre Netzwerke in den EU-Mitgliedstaaten sowie andere Datenlieferanten erhebt und zusammenträgt, soweit wie möglich zugänglich machen.

"Anfang nächsten Jahres wird die EFSA ähnliche Präsentationen für Datenerhebungen zu zoonotischen Mikroorganismen in Lebens-, Futtermitteln und Tieren, Antibiotikaresistenzen, Pestizidrückständen in Lebensmitteln sowie chemischen Gefahren in Lebens- und Futtermitteln zur Verfügung stellen", so Cappè weiter.

—> Zugangsregeln für das Data-Warehouse

Quelle: European Food Safety Authority (EFSA)




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