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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

02.12.2015

Studie zur Digitalisierung: Chemie und Pharma zeigen sich weniger betroffen


Die meisten Unternehmen in Deutschland zeigen, dass sie im Zeitalter der Digitalisierung angekommen sind. Eine umfangreiche Kommunikationsanalyse der dreißig größten Unternehmen aus den Branchen Industrie und Maschinenbau, Banken und Versicherungen sowie Chemie und Pharma verdeutlicht, dass sich diese zum Teil umfassend mit dem Thema Digitalisierung beschäftigen oder die digitalen Kommunikationskanäle bereits gut im Dialog mit Kunden und Öffentlichkeit nutzen. Dies ergab eine aktuelle Studie zur Digitalisierung und Kommunikation von Unternehmen in Deutschland von Instinctif Partners, einer der international führenden Kommunikationsberatungen. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Beirat, bestehend aus Prof. Horst Müller-Peters und Prof. Dr. Michaele Völler von der Technischen Hochschule Köln, konzipiert.

In der Chemie- und Pharmabranche wird das Thema Digitalisierung noch nicht überall als Megatrend erfasst, wenngleich die bestehenden digitalen Kommunikationskanäle bereits relativ gut genutzt werden. Vier der zehn untersuchten Unternehmen erhalten dennoch vier Sterne, weitere vier Unternehmen rangieren mit zwei bzw. drei Sternen im Mittelfeld. Die guten Ergebnisse der Bayer AG, Merck KGaA und Linde AG (alle vier Sterne) in allen drei untersuchten Bereichen "Botschaften", "Verhalten" und "Übermittlung" sind daher besonders positiv zu werten und zeigen, dass eine angemessene digitale Unternehmenskultur auch im hoch regulativen Pharma-Umfeld realisierbar ist. BASF (vier Sterne) zeigt zudem handwerkliche Exzellenz beim Bedienen der digitalen Kanäle. Allerdings spricht das Unternehmen nur sehr wenig über die Digitalisierung und wie diese das Geschäft des Unternehmens in Zukunft verändern wird.

Methodik Im Rahmen der Digital-Kultur-Studie untersuchte Instinctif Partners, wie gut die 30 umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland aus den Branchen Industrie und Maschinenbau, Banken und Versicherungen sowie Chemie und Pharma mit der Digitalisierung umgehen und hierzu kommunizieren. Überprüft wurden hierzu qualitativ und quantitativ die Webseiten der Unternehmen, Social-Media-Kanäle, Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichte, Medienresonanz sowie Google-Suchen. In den drei Disziplinen - "Botschaften": Spricht das Unternehmen über die Digitalisierung, wer spricht darüber und wie sortiert das Unternehmen den Megatrend für das eigene Geschäft strategisch ein? - "Verhalten": Wie gut und dialogorientiert werden die zur Verfügung stehenden neuen digitalen Kommunikationskanäle genutzt, wie transparent und verantwortlich handelnd zeigt sich das Unternehmen dabei? - "Übermittlung": Wie professionell und erfolgreich positioniert sich das Unternehmen in der digitalen Welt, welche Reichweite erlangt es und was kommt in der Öffentlichkeit an? wurden gleichgewichtet jeweils bis zu 100 Punkte vergeben, die zu einem Sterne-Ranking auf Basis der Gesamtpunktzahl verdichtet wurden. Bei der Untersuchung wurde jedes Unternehmen dabei hinsichtlich insgesamt 24 verschiedener Kriterien von jeweils zwei Analysten geprüft und bei Abweichungen nachträglich nochmals untersucht. Die Analyse wurde in den Monaten Juli und August 2015 durchgeführt.

—> Zusammenfassung der Studie

Quelle: Instinctif Partners


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