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29.05.2015

Pittsburgh Spectroscopy Award 2016 für Entwicklung und Anwendung linearer und nicht-linearer Raman-Technologien


Prof. Dr. Jürgen Popp, wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Institutes für Photonische Technologien und Professor am Institut für Physikalische Chemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena, erhält für seine substantiellen Beiträge auf dem Gebiet der angewandten Spektroskopie den Pittsburgh Spectroscopy Award 2016. Prof. Popp ist erst der zweite Nicht-Amerikaner der diesen angesehenen Preis in seiner fast sechzigjährigen Geschichte erhält. Popp studierte Chemie an der Universität Erlangen und Würzburg. Seit 2002 ist er Direktor des Institutes für Physikalische Chemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. 2006 wurde er zusätzlich zum wissenschaftlichen Direktor des Leibniz-Institutes für Photonische Technologien benannt.

Professor Popp ist Autor von mehr als 540 Publikationen, Inhaber von 12 Patenten im Bereich spektroskopische Instrumentierung und Editor-in-Chief des Journal of Biophotonics. 2012 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Universität von Cluj-Napoca (Rumänien) verliehen und 2013 erhielt er den Robert-Kellner-Lecture Award.

Der Pittsburgh Spectroscopy Award, welcher 1957 eingerichtet wurde, ehrt Personen, die in besonderer Weise zum Forschungsfeld Spektroskopie beigetragen haben. Hauptforschungsschwerpunkt von Prof. Popp ist die Biophotonik, d.h. die Entwicklung und Anwendung von frequenz-, zeit- und ortsaufgelösten laserspektroskopischen Methoden für die biomedizinische Diagnostik sowie für die Umwelt- und Lebensmittelanalytik. Eckpunkte dabei sind die Entwicklung und Anwendung linearer und nicht-linearer Raman-Technologien mit Fokus auf klinischer Diagnostik. Prof. Popp und sein Forschungsteam nutzen und entwickeln Raman-Spektroskopie-Ansätze gemäß den Bedürfnissen der Pathologie, Onkologie und Infektiologie (Sepsis) - beispielsweise für die schnellere und eindeutigere Erkennung und Identifizierung von Krankheitserregern sowie deren Antibiotika-Resistenzen. Der Preis wurde im März 2016 in Atlanta, USA auf der internationalen Messe und Konferenz Pittcon 2016 vergeben.

Das Leibniz-Institut für Photonische Technologien e. V. erforscht die wissenschaftlichen Grundlagen für photonische Verfahren und Systeme höchster Sensitivität, Effizienz und Auflösung. Gemäß dem Motto 'Photonics for Life' entwickeln Wissenschaftler daraus maßgeschneiderte Lösungen für Fragestellungen aus den Bereichen Lebens-und Umweltwissenschaften sowie Medizin.

Quelle: Institut für Photonische Technologien (IPHT)




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