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27.05.2015

Karl-Ziegler-Preis 2015 für Weiterentwicklung der Massenspektrometrie


Die mit 50.000 Euro und einer Goldmedaille höchst dotierte Auszeichnung der GDCh, der Karl-Ziegler-Preis, wird an Professor Dr. Drs. h.c. Helmut Schwarz, TU Berlin und Präsident der Humboldt-Stiftung, verliehen.

Der Preis wurde seit 1998 achtmal vergeben, ist nach dem Gründungspräsidenten der GDCh und Chemienobelpreisträger von 1963, Karl Ziegler, benannt und wird aus einer Stiftung gespeist, die Zieglers Tochter, Marianne Witte, bei der GDCh eingerichtet hat. Schwarz - er gilt als einer der renommiertesten physikalisch-organischen Chemiker von größter internationaler Strahlkraft - wird für seine überaus erfolgreichen Untersuchungen über den detaillierten Ablauf chemischer Reaktionen auf molekularer Ebene und die kontinuierliche Fortentwicklung der Massenspektrometrie, die er virtuos zu nutzen weiß, geehrt. Er bewegt sich mit seinen Arbeiten im Grenzgebiet zwischen organischer, metallorganischer, physikalischer und biologischer Chemie sowie der Physik und trug viel zum Verständnis katalytischer Prozesse bei.

Schwarz (71), geboren in Nickenich, Kreis Mayen-Koblenz, kam nach Ausbildung zum Chemielaboranten über den zweiten Bildungsweg zum Chemiestudium, das er in Berlin absolvierte, wo er 1972 promovierte und sich 1974 habilitierte. 1978 wurde er auf eine Professur an der TU Berlin berufen. Schwarz hat zahlreiche hohe in- und ausländische Auszeichnungen erhalten, als Gastprofessor arbeitete er an mehreren Forschungs-einrichtungen im Ausland; er ist Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Akademien.

Quelle: Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh)




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