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04.02.2014

EU-Forschungsprogramm "Horizont 2020" in Deutschland gestartet


EU-Forschungskommissarin Maire Geoghegan-Quinn hat am 28. Januar in Berlin gemeinsam mit Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und dem EU-Abgeordneten Herbert Reul das neue Forschungsprogramm "Horizont 2020" in Deutschland gestartet. In ihrer Eröffnungsrede lobte die Kommissarin Deutschland für seine Innovationskraft.

"Von Hannover bis Düsseldorf, von Stuttgart bis Dresden und natürlich in Berlin, habe ich gesehen, wie Deutschlands Talent für Wissenschaft und Innovation dafür gesorgt hat, dass die Wirtschaft in Europas härtester Wirtschaftskrise bestehen konnte", sagte Geoghegan-Quinn vor Vertretern aus Politik, Forschung und Wirtschaft. Die Stärke der deutschen Wirtschaft sei ein Beweis dafür, dass es sich auszahlt, Reformen anzupacken und in die wichtigsten Wachstumsbeschleuniger zu investieren: Bildung, Forschung und Innovation.

Das neue Programm Horizont 2020 sei ein Paradigmenwechsel in der europäischen Förderung von Forschung und Innovation: Mit dem Programm solle die Forschung Ergebnisse liefern, die das Leben der Menschen verbessern. Es sei einfacher, eine Finanzierung zu beantragen und an Projekten teilzunehmen. Außerdem sei Horizont 2020 kohärenter: Erstmals bringe das Programm alle europäischen Fördermaßnahmen für Forschung und Innovation unter ein Dach und fördere Projekte von der Idee bis hin zum innovativen Produkt.

Das Programm soll sich den größten gesellschaftlichen Herausforderungen stellen. "Themen wie Energiesicherheit, saubere Verkehrsmittel oder Klimawandel können weder durch eine einzige Wissenschaft oder Technologie gelöst werden, noch durch einen einzelnen Mitgliedstaat", sagte die EU-Kommissarin. "Hier kann der Europäische Mehrwert den Unterschied machen. Indem wir den besten Forschern über alle Grenzen hinweg die Zusammenarbeit erleichtern, können wir größere und weltverändernde Auswirkungen und bessere Ergebnisse für das Geld der Steuerzahler erzielen."

Von den deutschen Forschern, die allein aus dem vergangenen Forschungsrahmenprogramm 6,5 Mrd. Euro erhalten haben, forderte die EU-Kommissarin ein partnerschaftliches Engagement in Europa. "Ich erwarte von den deutschen Organisationen, dass sie eine wichtige und aktive Rolle spielen, vor allem als professioneller Partner und Wissensvermittler in Team- und Twinning-Aktionen", sagte sie.

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Quelle: Europäische Kommission




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