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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

07.08.2014

Direkte Gesamtnatrium-Bestimmung in Lebensmitteln mit thermometrischer Titration


Zukünftig ist es in allen EU Ländern Pflicht, auf vorverpackten Lebensmitteln den Kaloriengehalt, sowie die sechs Nährstoffe: Fett, gesättigte Fettsäuren, Kohlehydrate, Zucker Eiweiß und Salz anzugeben.Lebensmittelanalytik.

Durch die dann vorgeschriebene Nährwerttabelle können Konsumenten verschiedene Produkte leichter miteinander vergleichen. Zwar bilden schon viele Hersteller eine solche Tabelle ab, aber erst nach fünf Jahren Übergangsfrist, Ende 2016, sind alle dazu verpflichtet. Wer bereits vorher freiwillig kennzeichnet, muss ab Ende 2014 die neuen Regeln anwenden und damit z.B. den Salzgehalt statt wie bisher die Natriummenge angeben.

Die Angabe dieses Salzäquivalentes wird dann gemäß der neuen EU Lebensmittelverordnung von Lebensmitteln berechnet aus dem Gesamtnatriumgehalt x 2,5. Als spezifische, schnelle und kostengünstige Methode lässt sich der Natrium-Gehalt mit der thermometrische Titration bestimmen. Die mit dem Titrotherm von Metrohm erzielten Ergebnisse zeigen, dass die thermometrische Titration bei einfacher und schneller Probenvorbereitung eine direkte und exakte Bestimmung des Natriumgehalts in Lebensmittelproben ermöglicht. Bei der thermometrischen Titration wird die Enthalpie oder Entropie, die bei einer eindeutigen, spezifischen chemischen Reaktion entsteht, zur Bestimmung des Endpunkts verwendet. Der verwendete Temperatursensor ist unempfindlichen gegen Chemikalien und Probenbestandteile. Die Wartung ist denkbar einfach und robust. Die Lagerung des Sensors zwischen den Messungen bedarf keiner besonderen Sorgfalt. Dieses Verfahren wird somit nicht durch elektrochemische, Lösungsmittel- oder Probeneffekte beeinflusst, wie es bei potentiometrischen Messungen der Fall sein kann.

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Quelle: Deutsche METROHM GmbH & Co. KG




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