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26.06.2014

Chemische Industrie sucht Technologien zur Verarbeitung von Kohlenstoffdioxid zu Chemikalien


Projektvorschläge für die Ausschreibung der Europäischen Kommission, im Rahmen von Rahmen von Horizon 2020, Innovative, Sustainable and inclusive Bioeconomy, sollten sich auf Technologien beziehen, die Kohlenstoffmonoxid aus der Atmosphäre binden und dieses als direktes Ausgangsmaterial für die chemische Produktion nutzen. Die Einreichungsfrist für Projektvorschläge endet am 24. Februar 2015.

Das Kohlenstoffdioxid aus der Nutzung fossiler Ressourcen sammelt sich weiterhin in der Atmosphäre und beschleunigt den Klimawandel mit Auswirkungen auf die Biosphäre. Die chemische Industrie, die in hohem Maße von diesen nicht erneuerbaren und knappen fossilen Ressourcen abhängig ist, sucht nachhaltige alternative Ressourcen um Chemikalien, auf die unsere Gesellschaft derzeit angewiesen ist, ohne die damit verbundene Umweltbelastung zu liefern. Es gibt wissenschaftliche und technologische Herausforderungen, die eine Nutzung von Kohlenstoffdioxid als chemischen Rohstoff erschweren. Dennoch bietet es ein großes Potenzial den Umweltschutz und das Wirtschaftswachstum zu koppeln.

Thematik

Die Projektvorschläge sollten sich mit innovativen Technologien befassen, die Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre binden und als direktes Ausgangsmaterial für eine weitere chemische Produktion nutzen. Eine oder mehrere Möglichkeiten, die eine Umwandlung von Kohlenstoffdioxid in Chemikalien behandeln, sollten geprüft werden, wie zum Beispiel katalytische, biochemische, enzymatische oder andere neue Prozesstechnologien.

Die Kommission ist der Ansicht, dass Projekte mit einer Beitragsforderung im Bereich von 6 Millionen Euro angemessen sind.

Quelle: © BIOPRO Baden-Württemberg GmbH




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