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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

02.06.2014

Rege Aktivität zur Regulierung von Nanomaterialien in der EU


Die Aktivitäten der Europäischen Kommission in Bezug auf die Schaffung von Transparenz über Nanomaterialien auf dem Markt umfassen die Erstellung eines Impact Assessments, von dem nun einige Kapitel als Entwurf veröffentlicht wurden, sowie der Aufruf zur öffentlichen Konsultation desselben. Die Arbeiten sind Teil der zweiten regulatorischen Überprüfung der Regulierung bezüglich Nanomaterialien und werden vom Ressort Unternehmen und Industrie der Europäischen Kommission geleitet. Ziel des Impact Assessment ist die Identifikation und Entwicklung geeigneter Maßnahmen zur Erhöhung der Transparenz und zur Sicherstellung des regulatorischen Überblicks über Nanomaterialien. Die Nanotechnology Industries Association (NIA) wiederum hat auf ihrer Webseite unmittelbar darauf eine Stellungnahme zum Entwurf angekündigt und ihre Mitglieder zur Einsendung von Beiträgen aufgefordert. Die öffentliche Konsultation läuft bis August 2015; davor wird bereits ein Workshop zur Diskussion der vorläufigen Resultate durchgeführt.

Parallel dazu hat das Joint Research Centre (JRC) eine Studie veröffentlicht, in dem die gegenwärtige regulatorische Situation hinsichtlich Nanomaterialien dargestellt wird und die Möglichkeiten bezüglich Labelling und Produktregister, auch in Bezug auf die Verifizierung der Deklarationen, beleuchtet werden. Das JRC betont dabei die Vorteile eines europaweiten Nanoregisters gegenüber verschiedenen nationalen Registern.

Auf nationaler Ebene ist die deutliche Forderung des Französischen Amtes für Lebensmittel, Umwelt und Arbeitssicherheit (ANSES) nach einer stärkeren Regulierung von Nanomaterialien hervorzuheben. Konkrete Vorstellungen bezüglich der Anpassung von REACH hat das ANSES im April präsentiert.

—> Report des ANSES

—> Studie des JRC

Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)




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