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28.03.2014

Bestimmung von Cr(III) und Cr(VI) in Nahrungsergänzungsmitteln


Die Bestimmung von Chrom in komplexen Matrices ist eine Herausforderung, weil Interkonversion eine genaue Quantifizierung der einzelnen Speziationen sehr schwierig macht. In einer jüngst veröffentlichten Studie werden dreiwertiges und sechswertiges Chrom in Nahrungsergänzungsmitteln mittels spezifischer Isotopenverdünnungs-Massenspektrometrie (SIDMS) nach EPA-Methode 6800. Die Methode wurde an einem Kopplungssystem bestehend aus einem Metrohm- Ionenchromatographen und einem Agilent-Massenspektrometer mit induktiv gekoppeltem Plasma durchgeführt (IC-ICP-MS).

Obwohl es sich um chemische Formen ein und desselben Elements handelt, unterscheiden sich Cr(III) und Cr(VI) in ihren Auswirkungen auf den menschlichen Körper grundlegend. Während Cr(III) ein wichtiges Spurenelement ist, das in vielen Nahrungsmitteln vorkommt, wird Cr(VI) als krebserregend eingestuft. Entsprechend strenge Grenzwerte gelten international.

Im Anschluss an diese Klärung weisen die Autoren der Studie auf das potenzielle Risiko hin. Man geht davon aus, dass sich Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln der möglichen Auswirkungen der Interkonversion von Chromspezies auf die Qualität ihrer Produkte entweder nicht bewusst sind oder diese vernachlässigen.

Im weiteren Verlauf ihrer Studie gehen die Autoren im Detail auf die Schwierigkeiten der Probenvorbereitung ein, die im Rahmen einer empfindlichen und genauen Speziationsanalytik von Chrom in Nahrungsergänzungsmitteln bewältigt werden müssen.

—> Originalpublikation

Quelle: Deutsche METROHM GmbH & Co. KG




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