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26.03.2014

Neue Forschergruppe untersucht chemischen Prozesse der Aminierung und Halogenierung von Alkenen.


Eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierte Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe verstärkt die Forschung an der Fakultät für Chemie der Universität Göttingen. Am Institut für Organische und Biomolekulare Chemie untersucht ab dem Sommer dieses Jahres ein Team von Nachwuchswissenschaftlern unter der Leitung von Dr. Alexander Breder die chemischen Prozesse der Aminierung und Halogenierung von Alkenen. Die DFG fördert die Forschung fünf Jahre lang mit insgesamt gut einer Million Euro.

Direkte Aminierungen und Halogenierungen von ungesättigten Kohlenwasserstoffen sind Oxidationsreaktionen, bei denen ein Wasserstoffatom durch ein elektronegativeres Element wie beispielsweise Stickstoff bzw. Chlor oder Brom ersetzt wird. Diese Prozesse sind insbesondere im Hinblick auf die Gewinnung von medizinisch relevanten Wirkstoffen von besonderer Bedeutung. Dr. Breder und seine Gruppe möchten neue Katalyseverfahren entwickeln, mit deren Hilfe Halogenierungen und Aminierungen unter besonders schonenden Bedingungen durchgeführt werden können.

Alexander Breder, Jahrgang 1978, studierte Chemie an der Universität Bielefeld. An der Eidgenössisch-technischen Hochschule (ETH) Zürich wurde er 2009 promoviert. Anschließend war er an der Stanford University in Kalifornien (USA) tätig. Seit Dezember 2011 arbeitet er als Habilitand am Institut für Organische und Biomolekulare Chemie der Universität Göttingen. Seine Forschung wird vom Fonds der chemischen Industrie mit einem Liebig-Stipendium gefördert. Darüber hinaus erhielt Dr. Breder bereits Stipendien des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Novartis AG sowie den Thieme Chemistry Journals Award.

Quelle: Universität Göttingen




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