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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

24.09.2013

Die Mathematik des Riechens


Farben sind meist leicht zu beschreiben. Auch Geschmack lässt sich säuberlich in seine Bestandteile zerlegen. Aber wenn es darum geht, welcher Duft uns in die Nase steigt, werden wir schnell poetisch. Zu vielfältig sind die meisten Aromen.

Wissenschaftler aus den USA rückten unserem Geruchssinn nun mit Algorithmen zur Textanalyse zu Leibe. So stießen sie auf zehn grundlegende Duftnoten, von Popcorn über Pfefferminz bis hin zu Verwesung.

"Es ist bisher ungeklärt, wie viele grundlegende Arten von Geruchsnoten es gibt", sagt Jason Castro, Erstautor der Studie. "Das steht in einem krassen Gegensatz zum Schwesternsinn des Geruchs, dem Geschmack. Hier wissen wir, dass fünf grundlegende Eigenschaften für unsere Wahrnehmung verantwortlich sind."

Süß, sauer, salzig, bitter, umami - solch eine simple Unterteilung wäre auch für den Geruchssinn eine feine Sache. Denn dann ließe sich besser erforschen, wie wir Geruch wahrnehmen und wie die Informationen im Hirn verarbeitet werden. Vielleicht wäre es sogar möglich, die verantwortlichen Molekülstrukturen zu identifizieren und Gerüche künftig maßzuschneidern.

—> Vollst√§ndiger Artikel

Quelle: wissenschaft.de


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