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20.08.2013

Anlage zur Rückgewinnung von Edelmetallen eingeweiht


Bundesumweltminister Peter Altmaier hat am 16. August eine neue Anlage zur Rückgewinnung von Edelmetallen beim Hamburger Kupferkonzern Aurubis eingeweiht. Ein Teil der Anlage wurde durch das Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums gefördert. Der Energiebedarf bei diesem Pilotprojekt kann durch ein neues Verfahren um mehr als ein Drittel reduziert werden. "Energieeffizienz ist das zweite Standbein der Energiewende. Das bedeutet, den Strom- und Energieverbrauch auch bei industriellen Prozessen deutlich zu reduzieren. Das Ziel muss sein, Deutschland zu einer der effizientesten Volkswirtschaften der Welt zu machen", sagte Altmaier.

Der so genannte Anodenschlamm entsteht als Abfallprodukt bei der Kupferverarbeitung des Unternehmens. Er enthält wertvolle Edelmetalle, wie Gold und Silber. Um diese Edelmetalle zurück zu gewinnen, muss der Schlamm getrocknet werden. Dazu wird zukünftig ein neuartiges Trocknungsverfahren angewandt. Ein erster Probebetrieb der Anlage hat bereits gezeigt, dass die Ziele des Pilotprojektes voraussichtlich sogar übertroffen werden.

Das neuartige Trocknungsverfahren ist Teil eines Gesamtkonzeptes zur Anodenschlammaufbereitung mit dem Ziel der energetischen Optimierung, der Rückgewinnung von Ressourcen und der Emissionsminderung. Allein mit dem geförderten Projekt ist bei einer maximalen Auslastung der Produktionsanlage pro Jahr eine CO2-Einsparung von 460 Tonnen möglich. Das Demonstrationsvorhaben wurde mit einem Investitionszuschuss in Höhe von 328.000 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums gefördert. Die Technologie ist auch auf andere Anlagen in der Nichteisenmetall- und Stahlproduktion zur Trocknung von Schlämmen übertragbar.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)




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