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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

17.07.2013

Neuer Laborservice zur Ermittlung der Wasserqualität in Privathaushalten


Das ifp Institut für Produktqualität präsentiert Verbrauchern eine neue Möglichkeit, die Wasserqualität in Haus und Garten zu überprüfen. Über die Webseite wasserschnelltest.de können Privathaushalte kostengünstig die Untersuchung ihrer Wasserproben durch ein akkreditiertes Trinkwasserlabor beauftragen. Der Bedarf in der Bevölkerung ist vorhanden: Zwar gewährleistet die öffentliche Wasserversorgung bis zur Einspeisung in den Hausanschluss die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben. Von dort bis zum Austritt aus dem Wasserhahn kann es jedoch zu erheblichen Qualitätsschwankungen kommen, unter anderem durch technisch-hygienische Mängel in der Trinkwasser-Hausinstallation.

Wasserschnelltest.de gibt dem Verbraucher ein Probenahme-Set sowie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die selbständige Entnahme einer Wasserprobe an die Hand. Diese wird dann im beigelegten Rückumschlag in den Briefkasten geworfen und sofort nach Eintreffen im Labor des Instituts untersucht. Das Analyseergebnis liegt in der Regel drei bis fünf Tage später vor - lediglich die offizielle Untersuchungsmethode für Legionellen dauert zehn Tage. Dieser besonders beim Duschen gefährliche Krankheitserreger machte zuletzt Anfang April Schlagzeilen, als Legionellen-Befunde in mehreren Hamburger Haushalten den Grenzwert zum Teil um das 200-fache überschritten.

Doch nicht nur in Bad und Küche macht eine Wasseranalyse Sinn. Mit Beginn der Gartensaison verschiebt sich auch die Nutzung von Wasser im Alltag zunehmend nach draußen. "Nach dem langen Winter haben wir ein steigendes Interesse an der Untersuchung von Brunnenwasser registriert. Wer solches als Trinkwasser für Mensch und Tier oder zum Bewässern von Gemüsebeeten nutzen will, stellt sich zu Recht die Frage, ob es auch gesundheitlich unbedenklich ist. Das Grundwasser kann nämlich mitunter durch Landwirtschaft oder Bauarbeiten in der Umgebung stark belastet sein", sagt Alexander Wolff, Dipl.-Ing. für Umweltverfahrenstechnik (FH) am ifp Institut für Produktqualität.

—> wasserschnelltest.de

Quelle: ifp Institut für Produktqualität GmbH




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