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21.05.2013

Forschungsausgaben des Bundes 2013 um 60 Prozent höher als 2005


Im Jahr 2013 stellt die Bundesregierung insgesamt 14,4 Mrd. Euro für Forschung und Entwicklung zur Verfügung. Das entspricht einem Plus von knapp 60 Prozent seit 2005.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erhöhte im selben Zeitraum seine FuE-Ausgaben um fast 63 Prozent auf 8,3 Mrd. Euro. Die Zahlen gehen aus einer aktuellen DASTAT-Erhebung des BMBF hervor, mit der die Bundesausgaben für Forschung und Entwicklung unter anderem an EU und OECD gemeldet werden. "Mit unseren Investitionen in Forschung und Entwicklung ist Deutschland zum Technologie- und Innovationsmotor Europas geworden", sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka.

Zwischen 2005 bis 2013 stieg die Projektförderung des Bundes um 93 Prozent auf 7,2 Mrd. Euro an. Damit wurden große Projekte wie die Exzellenzinitiative, die Forschung für Energie und Klima sowie der Spitzencluster-Wettbewerb vorangetrieben. Auch die FuE-Ausgaben des Bundes an Hochschulen erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 104 Prozent auf über 1,5 Mrd. Euro. "Investitionen in Forschung und Entwicklung sind gut angelegt, denn sie haben eine enorme Hebelwirkung", sagte Forschungsministerin Johanna Wanka. Nie zuvor haben Wirtschaft und Staat gemeinsam so viele Mittel für Forschung und Entwicklung in Deutschland bereitgestellt - im Jahr 2011 rund 74,8 Mrd. Euro.

Diese Investitionen in Forschung und Entwicklung zahlen sich aus: Rund jedes siebte Patent weltweit wurde in Deutschland erdacht. Kein anderes Land produziert mehr forschungs- und entwicklungsintensive Hightech-Artikel für den Weltmarkt.

Quelle: Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH)




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