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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

08.05.2013

Studie zu Gehältern in den Naturwissenschaften


Nicht nur Leistung und ein Doktortitel zählen, wenn es um das Einstiegsgehalt in Forschung und Entwicklung geht. Wer Biologie, Chemie oder Physik studiert hat, zählt zu den begehrten Spezies auf dem Arbeitsmarkt. Entsprechend hoch fallen die Einstiegsgehälter aus.

Zunächst einmal zählt der Abschluss: Das Universitätsdiplom in einem naturwissenschaftlichen Fach bringt rund 48.000 Euro Einstiegsgehalt, der Master 47.200 Euro und das Fachhochschuldiplom 45.950 Euro. Der Bachelor liegt mit 42.400 Euro noch einmal etwas darunter. Eine Promotion im Bereich der Naturwissenschaften kostet zwar Lebenszeit und Nerven, bringt aber noch mal einige Tausender mehr im Jahr, nämlich rund 55.300 Euro.

Auch das Studienfach selbst hat Einfluss auf die Höhe des Gehalts: Die höchsten Einstiegsgehälter erzielen demnach Absolventen eines pharmazeutischen Faches - gefolgt von Ingenieuren, Mathematikern, Medizintechnikern, Physikern, Chemikern und Biologen. Das Schlusslicht bei den Einstiegsgehältern bilden die Informatiker.

Wem es um ein hohes Gehalt geht, der sollte sich einen Arbeitgeber aus der Industrie suchen. Überdurchschnittlich hohe Einstiegsgehälter für Naturwissenschaftler werden in den Branchen Feinmechanik/Optik, Automotive oder in der Chemie gezahlt. Im Gegensatz dazu zahlen Forschungseinrichtungen deutlich weniger. Wer Personalverantwortung übernimmt, kann sein Gehalt noch einmal deutlich steigern.

Forschung findet zum einen an Hochschulen sowie an außeruniversitären Forschungseinrichtungen statt, die öffentlich gefördert werden. Der Löwenanteil der Forschungsprojekte entfällt jedoch auf die Industrie. Grundsätzlich gilt: Die Gehälter an Universitäten und Forschungsinstituten liegen im Schnitt um die 30 Prozent niedriger als in der Industrie.

—> Vollst√§ndiger Artikel

Quelle: academics GmbH


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