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11.12.2012

Bestimmung von Molybdat in Gewässern mittels Ionenchromatographie


Eine aktuelle Studie von Nakashima et al. stellt eine neue, einfache Methode zur Bestimmung von Molybdat in Gewässern mittels Ionenchromatographie mit Leitfähigkeitsdetektion nach Suppression vor. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin ANALYTICAL SCIENCES, November 2012, VOL. 28, S. 1113 - 1116, veröffentlicht.

Die Autoren diskutieren zunächst die Vor- und Nachteile verschiedener Methoden und konzentrieren sich dann auf ihren speziellen Ansatz, bei dem das Molybdat mit einem Chelatharz (carboxymethyliertes Pentaethylenhexamin) extrahiert und konzentriert wird.

Auch wenn sie bestätigen, dass induktiv gekoppelte Atomemissionsspektrometrie (ICP-AES) und Massenspektrometrie (ICP-MS) geeignete Methoden für die Multielementanalyse sind, weisen die Autoren auf mehrere Vorteile der IC-Methode hin. So nennen sie den hohen Verbrauch an Argongas als Nachteil der ICP-Methoden und stellen außerdem fest, dass diese Methoden bei stark salzhaltigem Wasser nicht gut funktionieren. Die Ionenchromatographie ist dagegen laut den Autoren für die simultane Analyse verschiedener kleiner anorganischer Ionen geeignet und hat einen breiten Anwendungsbereich in der Umweltanalytik, Elektronik und Pharmazeutik.

Die ionenchromatographischen Analysen dieser Studie wurden mit einem Metrohm 850 Professional IC mit 858 Professional Sample Processor durchgeführt. Alle chromatographischen Trennungen wurden auf einer Metrosep A Supp 7 Säule (250 mm x 4,0 mm ID) bei 45 °C durchgeführt.

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Quelle: Deutsche METROHM GmbH & Co. KG




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