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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

23.10.2012

Neues Combustion Module erweitert Anwendungsmöglichkeiten der Ionenchromatographie


Die Analytik Jena AG hat für die Metrohm AG ein neuartiges Combustion Module zum Einsatz in der Ionenchromatographie entwickelt. Es ermöglicht die automatisierte Bestimmung von Halogenen und Schwefel in brennbaren festen und flüssigen Proben.

Die Combustion-IC-Technologie eröffnet der Ionenchromatographie komplett neue Anwendungsgebiete. Alle Arten von brennbaren Proben können analysiert werden. Einerseits eignet sich das Analyseverfahren hervorragend für die Qualitätskontrolle von Rohstoffen, Zwischen- und Endprodukten. Andererseits empfiehlt es sich im Bereich Umweltschutz zur einfachen und exakten Kontrolle, ob die jeweiligen Gesetze, Normen und Auflagen eingehalten werden (z. B. DIN EN 228, IEC 60502-1, RoHS, WEEE, ...). Die Combustion IC deckt einen breiten Konzentrationsbereich ab, der von mg/kg bis g/kg reicht.

Im neuartigen Combustion Module von Analytik Jena wird der Probenaufschluss automatisch gesteuert. Das Prinzip ist einfach: Ein Lichtleiter leitet das bei der Verbrennung erzeugte Licht aus dem Pyrolyseofen an einen optischen Sensor. Dieser misst die Intensität des Lichts und steuert proportional dazu den Vorschub des Probenschiffchens in den Ofen. Durch die optisch gesteuerte Geschwindigkeit des Schiffchens wird Rußbildung verhindert.

Zugleich wird die Dauer der Verbrennung stets so optimiert, dass diese einerseits vollständig ist, andererseits aber auf Wartezeiten als Sicherheitspuffer verzichtet werden kann.

Dank der automatisierten Steuerung des Probenaufschlusses entfällt die Methodenentwicklung für die Verbrennung komplett; sowohl unterschiedliche Proben als auch unterschiedliche Probenmengen können mit einer universellen Methode behandelt werden.

Quelle: Analytik Jena AG




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