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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

24.09.2012

Anforderungen an Laboratorien im Gesundheitlichen Verbraucherschutz - Wirkstoff-Multimethoden zur Pestizidanalytik in Lebens- und Futtermitteln


Das Wesentliche einer Pestizid-Multimethode besteht darin, dass unterschiedlichste Einzelverbindungen, die sich durch Polarität, strukturellen Aufbau u.a. unterscheiden, in einem Aufarbeitungsgang aus einem Lebensmittel/Futtermittel (komplexe Matrix) extrahiert und ggf. gereinigt sowie mit einem und/oder mehreren spezifischen Detektoren bestimmt werden. Häufig werden in Laboratorien über 300 Einzelsubstanzen bestimmt und vorrätig gehalten.

Qualitätssichernde Anforderungen an ein Pestizidlabor müssen sich somit neben der Validierung auch auf tägliche qualitätssichernde Maßnahmen im Routinebetrieb erstrecken. Dazu gehört auch die ständige Pflege der Wirkstoffliste (Untersuchungsspektrum) hinsichtlich Aktualität. Die Wirkstoffliste muss den Auftraggebern zur Verfügung gestellt bzw. leicht zugänglich gehalten werden.

Grundlage für die Qualitätssicherung im Laboralltag und die Methodenvalidierung bildet das Dokument SANCO/12495/2011 "Method Validation and Quality Control Procedures for Pesticide Residues Analysis in Food and Feed".

Die nachfolgende Regel vom 17.09.2012 legt verbindliche Anforderungen und Rahmenbedingungen fest, unter denen Prüflaboratorien für den Bereich der Pestizidanalytik in Lebens- und Futtermitteln akkreditiert werden.

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Quelle: Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS)




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