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31.08.2012

Polymere in medizinischen Geräten versprechen hohe Gewinnmargen


Innovation, Leistung, Qualität und Preis sind wichtige Faktoren, die die Verwendung von Polymeren in medizinischen Geräten beeinflussen. Obwohl die Preise für Polymere sukzessive ansteigen werden, werden sie dennoch andere Materialien wie Glas und Metalle ablösen. Polymere den entsprechenden Anforderungen nach entwickeln und für bestimmte Anwendungsgebiete anpassen zu können wird daher lukrative Möglichkeiten bieten.

Laut einer aktuellen Studie von Frost & Sullivan erwirtschaftete der westeuropäische Market für Polymere in medizinischen Geräten im Jahr 2011 Umsätze in Höhe von 602 Million Euro und wird voraussichtlich auf 1075,4 Millionen Euro in 2018 anwachsen. Ausgelöst wird das Wachstum dadurch, dass immer mehr Materialien in medizinischen Geräten durch Polymere ersetzt werden. Die Studie umfasst die folgenden Produktesegmente: Polyvinylchlorid (PVC), Silikon, Styrol, thermoplastisches Elastomer sowie technische und Hochleistungspolymere.

"Eine rasch alternde Bevölkerung und die damit einhergehende Gesundheitsfürsorge wird eine positive Wirkung auf den Markt für medizinische Geräte haben und damit auch auf die bei diesen Geräten verwendeten Polymere," erläutert Frost & Sullivan Research Analyst Tridisha Goswami. "Diese Entwicklung wird noch durch die Annahme von zunehmend hoch entwickelten Geräten in der Gesundheitsbranche und der zunehmenden Wichtigkeit von tragbaren, stoßfesten medizinischen Geräten, die im Homecare-Bereich eingesetzt werden können, verstärkt."

Polymere mit höherer Chemikalien- und Schlagbeständigkeit sowie überlegenen mechanischen und thermischen Eigenschaften sind bereits heute das Material der Wahl für die meisten medizinischen Applikationen wie medizinische Schläuche, Klebstoffe, Schmiermittel und bei der Wundbehandlung.

Die Gesundheitsbranche zeigt wachsendes Interesse an Miniaturisierung, Homecare und auch Ästhetik für medizinische Geräte. Polymere, die außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit, Flexibilität und Stärke haben und die in jeder Farbe erhältlich sind, entsprechen solchen Anforderungen und erfüllen zudem die Nachfrage nach leichtgewichtigen, tragbaren und kleineren Geräten.

Im Vergleich zu anderen Branchen wie der Automobil- und der Baubranche, ist der Markt für Polymere im Gesundheitsbereich vergleichsweise klein, doch bietet er Möglichkeiten für höhere Margen und ist außerdem nicht so fest an das BIP-Wachstum gebunden.

"Angemerkt werden muss jedoch, dass der staatliche Druck zur Kostensenkung im Gesundheitswesen die Gewinnmargen für Polymer-Hersteller wahrscheinlich beeinträchtigen wird," warnt Goswami. "Der Markt wird stark reguliert, und die Produktentwicklung ist teuer und zeitaufwändig."

Obwohl der Markt klein ist, ist er jedoch von intensivem Wettbewerb und Innovation geprägt. Versuche, die Polymerfunktionalität voranzubringen und die Applikationsbasis zu diversifizieren, werden den Unternehmen helfen, sich auf dem Markt durchzusetzen.

"Der Wettbewerb ist intensiv, und Marktteilnehmer müssen ihre Produktlinien diversifizieren und eine "Alles-aus-einer-Hand"-Lösung für jeglichen Bedarf an Materialien im Gesundheitsbereich bieten," rät Goswami. "Hersteller sollten sich darauf konzentrieren, neue Qualitätsprodukte zu entwickeln, die den besonderen Bedarf vielfältiger Anwendungsbereiche decken."

Für weitere Informationen zu Frost & Sullivans Studie Western European Market for Polymers in Medical Devices, kontaktieren Sie bitte Katja Feick - Corporate Communications.

Die Studie Western European Market for Polymers in Medical Devices (M807) ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Chemicals & Materials, das außerdem eine Analyse mit dem Titel "North American Plastics for Medical Devices Market" umfasst. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Quelle: Frost & Sullivan




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