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01.06.2012

Optische Permeationsmessung an Packstoffen - Einladung zur Mitarbeit im DIN-Ausschuss


Die Sauerstoffdurchlässigkeit als eines der wichtigsten Kriterien von Packstoffen wird zunehmend auf Basis non-invasiver, optischer Messmethoden ermittelt. Da trotz der wachsenden Bedeutung anerkannte Standards und Messmethoden für diese neuen Verfahren fehlen, hat das DIN Deutsche Institut für Normung e. V. die Erarbeitung einer Norm zur Messung der Sauerstoffdurchlässigkeit mit optischen Methoden an Packstoffen aus Folien und Formteilen in sein Arbeitsprogramm aufgenommen.

Als Grundlage dient ein optisches Permeationsmessverfahren, das im Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV gemeinsam mit einem Industriepartner entwickelt und validiert wurde. Die Vorteile dieses Verfahrens zeichnen sich u. a. durch eine hohe Messgenauigkeit und einen Kostenvorteil gegenüber den üblichen Messverfahren aus.

Für den Arbeitsausschuss Aktive Verpackungen/Sauerstoffabsorber im DIN wird nun die Mitarbeit von Anwendern, Messgeräteherstellern und Prüfinstituten gesucht, die sich aktiv an den Normungsaktivitäten beteiligen.

Die Basis für die DIN-Norm bildet das vom Fraunhofer IVV mitentwickelte optische Permeationsmessverfahren, das bereits in der IVLV-Norm der Industrievereinigung für Lebensmitteltechnologie und Verpackung e.V. IVLV beschrieben wird. Die IVLV-Norm kann kostenfrei als Merkblatt mit der Nummer 108/2011 in englischer und deutscher Sprache von der Internetseite der IVLV heruntergeladen werden.

Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, ist eingeladen sich an der Normungsarbeit zu beteiligen. Ansprechpartner im DIN ist Markus Grams, Projektmanager im Normenausschuss Verpackungswesen (Tel. +49 30 2601-2408).

—> weitere Informationen

Quelle: Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV)




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