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08.03.2012

Artikel zur Zukunft der Proteomforschung erschienen


Die Proteomik umfasst die Erforschung des Proteoms, das heißt der Gesamtheit aller Proteine in einer Zelle oder einem Organismus. Das EU-Projekt, PROSPECTS ist eine gemeinsame Forschungsinitiative führender Proteomik-Wissenschaftler Europas und wird von Matthias Mann, Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie (MPIB) in Martinsried, koordiniert. PROSPECTS präsentiert jetzt viele der Forschungserfolge der Proteomik in einer Spezialausgabe des Forschungsjournals Molecular & Cellular Proteomics. Die Wissenschaftler beschreiben in einer Serie von Artikeln ihren Beitrag zur Zukunft der Proteomforschung sowie die vielseitigen Testsysteme für die Charakterisierung von Proteomdynamiken.

"Proteomics specification in time and space" (PROSPECTS) ist ein Kollaborationsprojekt und vereint zehn führende Forschungsgruppen aus ganz Europa sowie Thermo Fisher Scientific, Hersteller von Massenspektrometern und Chromatografie-Spezialist. PROSPECTS ist 2008 gestartet und wird fünf Jahre durch das siebte Rahmenforschungsprogramm der Europäischen Kommission finanziert. Die verschiedenen Gruppen wollen neue Einblicke in die zelluläre Funktion von Proteinen gewinnen und die Rolle von Störungen des Proteoms bei Krankheiten untersuchen. "Wir präsentieren hier eine neue Sicht darauf, wie die Proteomik schon jetzt über die reine Identifizierung von Proteinen hinausgeht", sagt Matthias Mann. "Sie liefert mächtige Werkzeuge für die Charakterisierung von Proteomdynamiken und schafft damit ein neues Level der Proteom-Forschung." Die Spezialausgabe beinhaltet eine Serie von 16 Originalpublikationen, welche die neuesten Fortschritte des PROSPECT-Konsortiums zusammenfassen.

—> Originalpublikation

Quelle: idw/Max-Planck-Institut für Biochemie (MPIB)




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