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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

20.12.2011

Arbeitsmarkt: Gute Chancen für Physiker


Die Chancen für Physiker auf dem Arbeitsmarkt sind weiterhin gut und haben sich im Vergleich zum letzten Jahr sogar verbessert. Die Zahl der bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitssuchend gemeldeten Physiker ist im Vergleich zum Vorjahr um 6,6 Prozent gesunken. Im gleichen Zeitraum hat sich die Zahl der gemeldeten offenen Stellen um 21 Prozent erhöht.

Jährlich wird der Arbeitsmarkt für Physiker von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) auf Basis der Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) des Monats September untersucht. Im Jahr 2011 sank die Zahl der bei der BA arbeitssuchend gemeldeten Personen um 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf unter 1.000 Personen. "Das ist erfreulich", sagt Dr. Lutz Schröter, DPG-Vorstandsmitglied für Industrie, Wirtschaft und Berufsfragen, "die Zahl der arbeitssuchend gemeldeten Physiker erreicht bald wieder das niedrige Niveau von 2007, also den Stand vor der Finanzkrise."

Ebenso ist die Zahl der bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten freien Stellen im Bereich Physik im Vergleich zum Jahr 2010 um 21 Prozent auf deutlich über 600 gestiegen, hier ist das Vorkrisenniveau schon wieder erreicht. Von den gemeldeten Stellen, entfällt der größte Teil, knapp 22 Prozent, auf den Bereich Forschung und Entwicklung.

"Wir wissen durch unsere eigene Studie zum Arbeitsmarkt, dass bei der Bundesagentur für Arbeit nur etwa ein Viertel der Physiker in Deutschland statistisch erfasst werden können und darüber hinaus nur ein Bruchteil der freien Stellen gemeldet wird. Insgesamt schätzen wir, dass der tatsächliche Bedarf des Arbeitsmarktes bei ca. 2 Jahrgängen von Physikabsolventen liegt. Dies liegt weiterhin in der Größenordnung von ca. 5.000 offenen Stellen."

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Quelle: Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG)




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