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12.10.2011

Thüringer Medizintechnik-Verbund BASIS® fördert Entwicklung von Analysen- und Mestechnik für biologische Systeme


Bis 2020 will der Medizintechnik-Verbund mit neuen marktfähigen Produkten für die Zielmärkte Messtechnik für biologische Systeme, mobile Analytik und Implantologie etwa 80,0 Mio. EUR mehr Umsätze generieren und 150 Arbeitsplätze im Freistaat schaffen. Gefördert wird das Großprojekt vom Bundesforschungsministerium im Rahmen der "Innovationsinitiative Neue Länder" mit insgesamt 9,2 Mio. EUR.

"Wir verfolgen eine klare und einzigartige Idee. Mit der Entwicklung speziell modifizierter Hydrogele mit bisher nicht realisierbaren Produkteigenschaften schaffen wir eine industrielle Technologieplattform entlang der gesamten Wertschöpfungskette", sagte Klaus Berka, der als Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG zugleich Sprecher des Wachstumskerns BASIS® ist. "Mit den entstehenden Produkten wollen wir bis 2020 eine internationale Alleinstellung in den stark wachsenden Märkten der Umwelt- und Bioanalytik sowie in der Biomedizin erreichen."

BASIS steht für "BioAnalytics and Surfaces for Integration in Systems". In diesem Bündnis hatten sich im Frühjahr 2009 insgesamt 15 Unternehmen und fünf Forschungseinrichtungen aus Thüringen zusammengetan, um einen regionalen Wachstumskern mit einem Innovationskonzept zu initiieren, aus dem heraus neue Produkte und Anwendungen in der Analyse- und Messtechnik sowie Biomedizin heraus entwickelt werden sollen, so etwa Nachweissysteme für Infektionskrankheiten, Messsonden für den Einsatz in Gewässern oder verschleißfreie Gelenkimplantate. Die Kooperation mit einem Gesamtprojektvolumen von 13,6 Mio. EUR soll bis Mai 2017 andauern.

"BASIS geht deutlich über ein normales Förderprojekt hinaus. Als Verbund wollen wir auf dem Weltmarkt wichtige Nischen besetzen" sagte Prof. Klaus Liefeith, Fachbereichsleiter bei der iba Heiligenstadt und Vater des Projektgedankens BASIS®. "Unser Erfolgsgeheimnis ist die wissenschaftliche Exzellenz eingebettet in ein fundiertes Konzept mit innovativen Ansätzen."

Im Mittelpunkt des Verbundprojektes stehen Sensoren mit langzeitstabiler Sensitivität und Selektivität z. B. für die Umwelt- und Bioanalytik, Implantate mit langzeitstabiler Osteointegration sowie effektive Infektionsprophylaxe. Die avisierte Toolbox aus hydrogelbasierten Beschichtungen sowie Passivierungs-, Strukturierungs- und Funktionalisierungstechniken soll im Rahmen des Verbundprojektes aufgebaut und danach kontinuierlich erweitert und verbessert werden. "Wir versuchen auf technischer Ebene nachzurüsten, was der Körper kann", so Liefeith weiter.

Quelle: Analytik Jena AG




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