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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

14.09.2011

Labor für Algenforschung an der Hochschule Lausitz eröffnet


An der Hochschule Lausitz (FH) in Senftenberg wurde das Labor für Algenforsuchung nach umfassender Erweiterung mit Geräten und Anlagen eröffnet. Daran nahm auch der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, Henning Heidemanns, teil.

Mit der Investitionsförderung des Landes Brandenburg in Höhe von 214.000 € wurden an der Hochschule Lausitz der Umbau der Algenversuchsreaktoren und die Erweiterung der technischen Versuchsstände realisiert. Das Vorhaben wurde im Rahmen des Forums Wissenschaft, Forschung, Entwicklung und Bildung der Energieregion Lausitz entwickelt und unterstützt, welches durch den Cottbuser Oberbürgermeister Frank Szymanski geleitet wird.

Ziele sind die weitere Stärkung der wissenschaftlichen Kompetenz im Bereich der Algenbiomasseforschung der Energieregion Lausitz am Standort Senftenberg und die Initiierung von Forschungsprojekten mit Unternehmenspartnern, um die Kosten der Herstellung und Verarbeitung der Biomasse weiter zu senken und so wettbewerbsfähig für die industrielle Produktion zu gestalten.

Realisiert wurden die Errichtung eines Thermolyse-Versuchstandes und der Aufbau einer Extraktions-Testanlage, womit feuchte oder trockene Algenbiomasse vorwiegend Fette (Gewinnung von Biokraftstoffen) und andere Wertstoffe, wie z.B. Proteine (Futterzusatz) gewonnen werden können.

An der Hochschule Lausitz laufen seit Jahren Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Herstellung von Algenbiomasse. In Photobioreaktoren werden Algen gezüchtet, die während der Wachstumsphase mittels Photosynthese CO2 verbrauchen. Der biologischen Fixierung des Treibhausgases CO2 aus Rauchgasen könnte zukünftig ein entscheidender Klimaschutzbeitrag zukommen. Hierfür wird der Prozess der Herstellung der hochenergetischen Biomasse einer stetigen Optimierung unterzogen, und es erfolgt eine intensive Forschung zum Einsatz der Biomasse aus Mikroalgen zu weiteren Nutzungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten.

Quelle: idw/Hochschule Lausitz




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