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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

07.07.2011

Neues Webportal hilft bei gesundheitlichen Problemen an Innenraumarbeitsplätzen


Innenraumarbeitplätze finden sich in vielfältigen Arbeitsumgebungen: vom Büro über die Schule bis hin zum öffentlichen Verkehrsmittel. Ebenso vielfältig sind die Faktoren, die an diesen Arbeitsplätzen zu Belastungen der Arbeitnehmer führen können: Raumluftqualität, Lärm und Beleuchtung spielen eine Rolle, aber auch Fragen der Arbeitsplatzgestaltung oder psychosoziale Aspekte und vieles mehr. Ein neues Internetportal des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) hilft, gesundheitlichen Problemen und Befindlichkeitsstörungen an Innenraumarbeitsplätzen systematisch auf den Grund zu gehen und praxis-taugliche Lösungen zu finden.

Tränende Augen, verstopfte Nase, schmerzender Kopf: Diese und ähnliche Symptome sind keine Seltenheit an Arbeitsplätzen in Innenräumen. Häufig haben diese Probleme mehr als eine Ursache, und sie zu bestimmen ist schwierig: Die von den Betroffenen geäußerten Vermutungen über Ursachen können schnell in die falsche Richtung führen und teure, aber letztlich erfolglose Messungen zur Folge haben. Um dem Problem erfolgreich auf die Spur zu kommen und gezielt Abhilfe zu schaffen, müssen eine Vielzahl von Arbeitsplatzfaktoren umfassend und systematisch analysiert werden: Baumaterialien, Raumlüftung, Beleuchtung, Arbeitsmittel, chemische und biologische Einwirkungen, Ergonomie, Raumklima, Lärm, elektromagnetische Felder, ionisierende Strahlung und psychische Arbeitsbelastung.

Alle dafür erforderlichen Informationen enthält das neue IFA-Internetportal "Innenraum": Es beschreibt ein Konzept zur stufenweisen Ursachenermittlung, erläutert alle zu berücksichtigenden Belastungsfaktoren und enthält zahlreiche Links und Downloadangebote zu aktuellen Informationsschriften und Praxishilfen. Außerdem findet der Nutzer die Kontaktdaten fachkundiger IFA-Ansprechpartner.

Ein besonders ausführlicher Bereich des Portals ist den chemischen Einwirkungen gewidmet. Neben Informationen zur Ermittlung, Messung und Beurteilung gesundheitsgefährlicher Stoffe in der Atemluft gibt es eigene Rubriken zu häufigen Problemstoffen wie Kohlendioxid, Formaldehyd, Ozon und Staub. Darüber hinaus werden auch Sonderfälle, wie die Belastung in Callcentern behandelt.

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Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)




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