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18.01.2011

Start für das Helmholtz-Institut Ulm


Die Entwicklung effizienter Batteriesysteme für die Energieversorgung und die Mobilität der Zukunft ist Ziel des Helmholtz-Instituts Ulm für Elektrochemische Energiespeicherung (HIU). Die neue Forschungseinrichtung feierte heute in Ulm ihren Auftakt. "Das neue Helmholtz-Institut für Elektrochemische Energieforschung in Ulm soll die Basis für zukünftige leistungsfähige Batteriegenerationen schaffen. Dies ist für den Technologie- und Wirtschaftsstandort Deutschland und insbesondere für Baden-Württemberg mit seinem starken Automobilsektor von hoher Bedeutung", betonten Bundesforschungsministerin Professor Annette Schavan und der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus.

Gründer und Träger des neuen Helmholtz-Instituts Ulm zur Batterieforschung ist das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das als Mitglied der Helmholtz Gemeinschaft die neue Einrichtung in Kooperation mit der Universität Ulm ins Leben ruft. Assoziierte Partner sind das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), ebenfalls Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, sowie das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW). Ein erster Schritt hin zur engen Zusammenarbeit zwischen den vier Partnern startete bereits 2009 mit dem BMBF-Kompetenzverbund Süd "Elektrochemie für Elektromobilität". Das neue Zentrum für eine zukunftsweisende Batterieforschung wird auf dem Campus der Universität Ulm angesiedelt sein und eine Brücke zwischen den beiden Standorten Ulm und Karlsruhe schlagen.

"Im Helmholtz-Institut Ulm führen wir die umfangreiche Expertise der Partner KIT und Universität Ulm sowie der assoziierten Partner DLR und ZSW auf verschiedenen Gebieten der Batterieforschung zu einem Exzellenzzentrum für elektrochemische Energiespeicherung zusammen", betonte der KIT-Präsident Professor Eberhard Umbach bei der Auftaktveranstaltung.

"Leistungsfähige und kostengünstige Batteriesysteme zu entwickeln ist ein Gebot der Stunde. Denn diese sind die Voraussetzung für die künftige Wirtschaftlichkeit der Elektromobilität und für die Integration erneuerbarer Energien wie Wind und Sonne ins Energiesystem."

"Die Elektrochemie hat für unsere Universität seit langem einen sehr hohen Stellenwert. Die Wahl Ulms als Standort des neuen Instituts unterstreicht erneut die hohe Kompetenz hier in der Batterieforschung. Davon wird über die direkt beteiligten Einrichtungen hinaus auch die Wissenschaftsstadt insgesamt profitieren", so Professor Karl Joachim Ebeling, Präsident der Universität Ulm.

"Die Helmholtz-Gemeinschaft baut die Forschung an Batterien und anderen Formen der Energiespeicherung systematisch aus, da die Entwicklung leistungsfähiger Lösungen strategisch entscheidend für die Sicherung der Energieversorgung und Mobilität in Deutschland in einer postfossilen Ära ist", sagt Professor Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. "Dabei bündeln wir auch die in Deutschland vorhandenen Kompetenzen, insbesondere durch die enge Zusammenarbeit mit den Universitäten, unseren bevorzugten Partnern. Mit dem Aufbau des Helmholtz-Instituts in Ulm stellen wir die Kooperation mit der Universität Ulm nun auf ein stabiles Fundament."

Quelle: Karlsruher Institut für Technologie (KIT)




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