Unsere Seite auf

Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

15.06.2011

Genomanalytik: Enzymicals AG und Institut für Marine Biotechnologie kooperieren


Die Enzymicals AG, ein aufstrebendes Unternehmen aus dem Bereich der weißen Biotechnologie, und das Institut für Marine Biotechnologie e.V. (IMaB), ein Verein aus der blauen Biotechnologie, unterzeichnen ein umfassendes Abkommen zur Zusammenarbeit. Die beiden in Greifswald ansässigen Einrichtungen vereinigen damit ihre Kompetenzen zur Kommerzialisierung von alternativen Expressionssystemen und funktioneller Genomanalytik zur Produktion von Feinchemikalien.

Die geschlossene Vereinbarung beinhaltet die gemeinschaftliche Nutzung innovativer Technologien zur Identifizierung und Herstellung neuartiger Enzyme u.a. aus marinen Lebensräumen. "Durch die fokussierte Anwendung einer Proteom-orientierten Biotechnologie können bislang noch schlummernde Biotransformationsleistungen mariner Habitate entschlüsselt und vermarktet werden", so Prof. Thomas Schweder vom IMaB. "Zusammen mit der Enzymicals AG können wir unser Know-how auf dem Gebiet des de novogenomesequencing und der Gen-Annotation einer breiten Masse als Serviceleistungen anbieten."

Gleichzeitig kann über die Vermarktung neuer mariner Katalysatoren und der anwendungsorientierten Prozessentwicklung durch die Enzymicals AG gemeinsam die gesamte Wertschöpfungskette abgebildet werden. Die Einrichtungen ergänzen sich weiterhin mit der Konstruktion von Expressionssystemen und Produktionsstämmen für Anwendungen im Bereich der Feinchemie ausgezeichnet in ihrer strategischen Ausrichtung. "Somit werden unseren Kunden exquisite Katalysatoren für industrielle Anwendungen in der chemischen und pharmazeutischen Industrie zur Verfügung stehen", ergänzt Dr. Ulf Menyes, CEO der Enzymicals AG, der in der Partnerschaft eine Fokussierung der Kernkompetenzen sieht.

Durch maßgeschneiderte Produkt- und Prozessentwicklungen auch auf Basis innovativer Biokatalysatoren wird bestehenden und neuen Kunden somit ein langfristiger Wettbewerbsvorteil durch die Zusammenarbeit mit beiden Einrichtungen gesichert.

Quelle: idw/BioCon Valley Initiative




Abonnieren:

Empfehlen: