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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

30.05.2011

Radioaktivität führt zu einer Verschiebung des Geschlechtsverhältnisses bei Geburten


Laut einer Studie deutscher Forscher werden in Gebieten mit erhöhter Radioaktivität mehr männliche als weibliche Säuglinge geboren: Die Strahlung durch Atombombentests vor 1963 und durch den Reaktorunfall in Tschernobyl hatte einen messbaren Langzeiteffekt auf das Geschlechtsverhältnis, zeigen die statistischen Auswertungen von Hagen Scherb und Kristina Voigt vom Helmholtz Zentrum München.

Auch bei der Bevölkerung im Umkreis von Atomkraftwerken zeige sich den Forschern zufolge dieser Effekt. Die genauen Ursachen bleiben noch unklar und auch, ob die Zunahme männlicher Neugeborener im Verhältnis zu weiblichen Neugeborenen das Ergebnis einer geringeren Häufigkeit weiblicher Geburten oder einer Zunahme männlicher Geburten ist.

In der Gesamtbetrachtung zeigen die Ergebnisse aber einen klaren dosisabhängigen Effekt auf das Geschlechterverhältnis und damit auf die Biologie des Menschen, sagen die Wissenschaftler.

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Quelle: wissenschaft.de


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