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27.05.2011

Eppendorf-Wissenschaftspreis geht in diesem Jahr in die Niederlande


Zum 16. Mal verlieh das Hamburger Life Sciences Unternehmen am 25. Mai 2011 den Eppendorf Award for Young European Investigators, der auf europäischer Ebene herausragende Arbeiten biomedizinischer Forschung honoriert. In diesem Jahr geht der Eppendorf Award an Assistant Professor Suzan Rooijakkers, PhD (University Medical Center Utrecht, Department of Medical Microbiology, Utrecht, Niederlande).

Eppendorf fördert mit dieser Auszeichnung junge europäische Wissenschaftler, die maximal 35 Jahre alt sind. Der Preis wird in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsmagazin Nature verliehen. Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Jury, bestehend aus Prof. Kai Simons (Vorsitz), Prof. Dieter Häussinger, Prof. Reinhard Jahn und Prof. Martin J. Lohse.

Suzan Rooijakkers, geboren 1978, erhält den Eppendorf Young Investigator Award 2011 für ihre Entdeckungen der Mechanismen, mit denen der Erreger Staphylococcus aureus den Angriffen des Immunsystems entgeht, um im menschlichen Körper zu überleben. Sie entdeckte, dass Staphylococci Proteine sezernieren, welche wichtige Schritte der Komplementkaskade blockieren.

Ein solches Protein ist der einzigartige Komplementinhibitor SCIN; Dr. Rooijakkers wies nach, dass SCIN die C3 Konvertase inhibiert, mit Hilfe derer das Komplementsystem die zu eliminierenden Bakterien markiert. Suzan Rooijakkers Ergebnisse erschließen neue Perspektiven für die Entwicklung von Medikamenten gegen entzündliche sowie infektiöse Erkrankungen.

Aus gesundheitlichen Gründen konnte Suzan Rooijakkers nicht persönlich zur Preisverleihung erscheinen. Stellvertretend nahm Prof. Jos van Strijp (University Medical Center Utrecht, Department of Medical Microbiology) den Eppendorf Award entgegen und präsentierte die prämierte Forschungsarbeit.

Die Preisverleihung fand erstmalig am EMBL Advanced Training Centre in Heidelberg statt. Die Begrüßung der 80 geladenen Gäste aus Forschung Wirtschaft und Medien erfolgte durch Dr. Axel Jahns (Bereichsleiter Marketing Support der Eppendorf AG) und Prof. Iain Mattaj (Director General EMBL).

In seiner Laudatio würdigte der Juryvorsitzende Prof. Dr. Kai Simons, Direktor Emeritus des Max-Planck-Instituts für Molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden, die Arbeit von Suzan Rooijakkers.

Quelle: Eppendorf AG




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