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15.02.2010

Neues Förderprogramm in den Lebenswissenschaften bietet internationalen Jungforschern Karrieresprungbrett in Wien


Das "Vienna International Post-Graduate Program for Molecular Life Sciences" (VIPS) unterstützt Forscher auf ihrem Weg vom Abschluss des Doktorats bis zur Gründung ihrer eigenen unabhängigen Forschungsgruppe. Der innovative Ansatz vereint in einer drei bis fünfjährigen Ausbildung sowohl die Vertiefung im wissenschaftlichen Fachgebiet als auch die Etablierung eines unabhängigen Forschungsschwerpunkts der Kandidaten. Als eine Initiative der Max F. Perutz Laboratories bietet VIPS für internationale Bewerber einen zusätzlichen Anreiz, für diesen wichtigen Karriereschritt nach Wien zu kommen.

Das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF) und die Stadt Wien unterstützen das innovative Programm VIPS gemeinsam mit fünf Millionen Euro. In zweimal jährlich und weltweit stattfindenden Ausschreibungen werden die besten Forscher in einem kompetitiven Verfahren ausgewählt. Während ihres drei- bis fünfjährigen Aufenthalts an den Max F. Perutz Laboratories stellen die PostDocs ihr Know-How zur Verfügung und erhalten im Gegenzug Unterstützung bei der Vorbereitung auf ihren nächsten Karriereschritt: der Etablierung ihrer eigenen unabhängigen Forschungsgruppe. Dabei werden sie von erfahrenen Forschern der Max F. Perutz Laboratories als MentorInnen begleitet und gezielt mit maßgeschneiderten Weiterbildungsangeboten gefördert.

"Damit setzen wir neue Standards in der österreichischen Forschungslandschaft", meint die RNA-Forscherin und Wittgenstein-Preisträgerin Renée Schroeder, eine der InitiatorInnen des VIPS: "Gerade in der kritischen Phase nach Abschluss des Doktorats erhalten junge Forscher oft wenig Unterstützung in Richtung Unabhängigkeit. VIPS bietet hier neue Ansätze zu ihrer Förderung, die allen PostDocs an den Max F. Perutz Laboratories zu Gute kommt. Diese Ideen können in der Folge auch in anderen Forschungseinrichtungen eingesetzt werden."

Die ersten erfolgreichen Kandidaten kommen im Sommer 2010 nach Wien. Bis dahin unterziehen sich die zukünftigen MentorInnen einer Weiterbildung, um auf ihre neuen Aufgaben vorbereitet zu sein. Auch hier beschreitet das VIPS-Programm neue Wege in der Qualifizierung etablierter Forscher.

Das VIPS-Programm ist vorerst als Pilotprojekt im Bereich der Grundlagenforschung (Molekularbiologie) konzipiert und an den Max F. Perutz Laboratories am Campus Vienna Biocenter angesiedelt. Ausgehend von den Erfahrungen in diesem Pilotprojekt soll ein Modell geschaffen werden, das auch auf andere Forschungs- und Technologiefelder ausgeweitet werden kann. VIPS soll sich zu einem Wien-weiten Programm für die Anwerbung von hochkarätigen Jungwissenschaftler in den Life Sciences entwickeln.

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Quelle: Universität Wien/Max F. Perutz Laboratories




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