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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

01.12.2010

Mobile FTIR-Spektrometer unterstützen die Restaurierung und Konservierung wertvoller Kunstobjekte


Bei Wissenschaftlern und Forschern, die sich mit der Konservierung, Restaurierung und Echtheitsprüfung von Kunst und historischen Objekten beschäftigen, gewinnt das Exoscan FTIR-Handspektrometer von Polytec schnell an Akzeptanz.

Die FTIR-Technologie wird aktuell auf ein breit gefächertes Spektrum unbezahlbarer Kunstobjekte angewendet. Darunter befinden sich Objekte der bildenden Kunst, Wandgemälde, illuminierte Handschriften, historische Fotografien, antike Töpferwaren, Statuen, Bild- und Wandteppiche, Fliesen und Mosaiken. Mit dem Exoscan-System können beispielsweise natürliche und synthetische, organische und anorganische Pigmente, Farbstoffe und Färbemittel, trocknende Bindemittel, Lackablagerungen, Harze, Beschichtungen, Klebstoffe und Fasern identifiziert werden. Darüber hinaus können Alterungseffekte, inklusive UV-verursachter Schäden sowie thermische und durch Umweltverschmutzung hervorgerufene Mängel erkannt und quantifiziert werden. Auch zur Qualitätsprüfung von Reinigungs- und Restaurierungsprozessen dieser seltenen historischen Objekte werden FTIR-Spektrometer eingesetzt.

Die nachgewiesene Performance des Exoscan-Systems, die schnelle Austauschbarkeit des Messkopfes zur Anpassung an die entsprechende Untersuchung und die kompakte Größe des Spektrometers haben sich als großer Vorteil bei der Untersuchung dieser Objekte herausgestellt. Der Lieferumfang des Spektrometers enthält zwei austauschbare Messköpfe, einen sphärischen ATR- und einen diffus reflektierenden Messkopf, der kontaktfreie Messungen ermöglicht. Die mobile Auslegung des FTIR-Systems ermöglicht gleichermaßen den Einsatz im Labor und im Feld. Die Anwender sind also in der Lage, die Analyse vor Ort beim Objekt oder am Ort der Probe durchzuführen. Das System kann in jeder Lage eingesetzt werden und hat eine integrierte Stromversorgung. Da FTIR eine zerstörungsfreie Analysemethode ist, und die Untersuchung beim Objekt durchgeführt werden kann, müssen nicht einmal mehr kleinste Probenpartikel vom Objekt entfernt werden. Für Proben, die bei der Untersuchung nicht berührt werden dürfen sind kontaktfreie Reflexionsmessköpfe verfügbar.

Quelle: Polytec GmbH




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