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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

30.11.2010

Neues Testverfahren zum Nachweis von Proteasekontaminationen vorgestellt


PANATecs, der Outsourcingpartner für die Pharma-, Diagnostika- und Biotech-Branche im Bereich massenspektrometrie-basierte Proteinanalytik hat ein neues Testverfahren für den Nachweis von proteinspaltenden Enzymen in pharmazeutischen und diagnostischen Rohstoffen entwickelt.

Protein-basierte Rohmaterialien als Basissubstanzen für diagnostische Tests sind häufig mit proteinspaltenden Enzymen verunreinigt. Proteasen können die Stabilität von Test-Kit-Chargen negativ beeinflussen und Messergebnisse verfälschen.

Auch bei der Biopharmaka-Herstellung sind Proteasen problematisch. Sie können das Produkt zerstören, aber auch Patienten gefährden, wenn sie bei Injektion des Medikaments mit ins Blut gelangen.

Die routinemäßige Durchführung von Proteasetests ist in den Bereichen Proteindiagnostik und Biopharmaproduktion unabdingbar. Nur über eine zuverlässige Proteasedetektion ist es möglich diejenigen Proteaseinhibitoren zu identifizieren, die für die jeweiligen Anwendungen relevant sind.

Das Protease-Testverfahren basiert auf der FRET-Technologie (Fluorescence Resonance Energy Transfer). Das Testverfahren garantiert höchste Sensitivität bis in den Nanogrammbereich, weist eine weitaus höhere Bandbreite als bisher verfügbare Tests auf und ist enorm erweiterbar durch eine Peptidbibliothek, die bis zu 2,47 Millionen Sequenzvarianten abdeckt.

Quelle: PANATecs GmbH




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