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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

07.10.2010

Nobelpreis für Chemie 2010 für die palladiumkatalysierte Kreuzkupplung in der organischen Synthese


Preisträger sind der US-Amerikaner Richard Heck und die beiden Japaner Ei-ichi Negishi und Akira Suzuki für die Entwicklung der palladiumkatalysierten Kreuzkupplung zur Verknüpfung von Kohlenstoffatomen.

In diesem Jahr geht der Nobelpreis für Chemie an einen US-Amerikaner und zwei Japaner. Richard Heck, geboren 1931, emeritierter Professor an der University of Delaware, sein vier Jahre jüngerer Kollege Ei-ichi Negishi von der Purdue University und der 1930 geborene Akira Suzuki, Emeritus von der Universität Hokkaido, haben eines der wichtigsten Werkzeuge der modernen Synthesechemie entwickelt: die palladiumkatalysierte Kreuzkupplung, ein Verfahren, mit dem es gelingt, die normalerweise eher reaktionsträgen Kohlenstoffatome in einem Kohlenwasserstoffmolekül zur Reaktion mit anderen Kohlenstoffatomen zu bringen. Auf diese Weise lassen sich auch komplexe organische Verbindungen herstellen, die zuvor nicht künstlich synthetisierbar waren. Der Preis, dotiert mit 10 Millionen Schwedischen Kronen oder knapp 1,1 Millionen Euro, geht zu gleichen Teilen an die drei Chemiker. Verliehen wird er traditionsgemäß am 10. Dezember, dem Todestag Alfred Nobels, in Stockholm.

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Quelle: wissenschaft.de


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