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11.08.2010

Internationale Sommerschule für Molekulare Spektroskopie


40 Teilnehmer aus 18 Ländern besuchen die Internationale Sommerschule für Molekulare Spektroskopie der Fakultät für Chemie und Mineralogie an der Universität Leipzig. Dabei geht es um die Vertiefung des Wissens über die Naturstoffchemie mit Hilfe spektroskopischer Methoden.

"Unsere Sommerschule nimmt inhaltlich Bezug auf unser aktuelles Buch "Classics in Spectroscopy", das mein Kollege Prof. Dieter Sicker und ich verfasst haben", sagt Prof. Dr. Stefan Berger, Leiter des Arbeitskreises Struktur-Analytik am Institut für analytische Chemie an der Fakultät für Chemie und Mineralogie der Universität Leipzig und Veranstalter der Sommerschule. "Unser Ziel ist es, das Wissen über Isolation und Strukturaufklärung von Naturstoffen mit Hilfe spektroskopischer Methoden zu vertiefen".

Zunächst geht es darum aufzuzeigen, wie man Naturstoffe aus pflanzlichen und tierischen Quellen gewinnt. Dann werden klassische und chromatografische Techniken zur Reinigung der Naturstoffe am praktischen Beispiel erklärt. Es folgen einfache spektroskopische Methoden, wie die UV- und CD-Spektroskopie, die elektromagnetische Wellen des ultravioletten Lichts bzw. des sichtbaren Lichts nutzen, oder die IR-Spektroskopie, die Infrarotstrahlung analysieren kann. Das Zentrum der Strukturaufklärung bildet die zweidimensionale Kernresonanzspektroskopie Last not least steht auf der Tagesordnung die Massenspektrometrie, ein modernes Verfahren, mit dem die Masse von Teilchen erfasst werden kann.

Die Sommerschule richtet sich an Studenten des Advanced Spectroscopy & Chemistry European Master (ASC) Masterprogramms, und an weitere Masterstudenten der Chemie. Die Studierenden können Poster zu Themen ihrer Masterarbeit präsentieren und an Tutorien zu einzelnen fachlichen Komplexen teilnehmen. Sie schließen die Sommerschule mit einer Klausur ab.

Die Sommerschule wird unterstützt durch das ASC-Masterprogramm, das Utrecht Netzwerk sowie durch Erasmus Mundus, das Ausbildungs- und Trainingsprogramm der europäischen Kommission für Doktoranden und Akademische Kooperation.

Quelle: idw/Universität Leipzig




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