Unsere Seite auf

Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

03.08.2010

Nanomaterialien im Labor - Hilfestellung zu Schutzmaßnahmen


Nanotechnologie ist eine wichtiges Gebiet für Forschung und Entwicklung. Hier werden Nanomaterialien hergestellt oder weiter verarbeitet. Nach der Definition der internationalen Normung sind hier die kleinen Ausdehnungen der Strukturen (von ungefähr 1 nm bis ungefähr 100 nm) in Zusammenhang mit den durch die Kleinheit verursachten besonderen Eigenschaften (z.B. die im Verhältnis zur Masse extrem große Oberfläche oder quantenmechanische Effekte) relevant.

Zu den Nanomaterialien zählen die Nanoobjekte, das sind Nanoplättchen und -filme (z.B. Graphen), Nanoröhrchen und -stäbchen (z.B. Kohlenstoffnanoröhrchen), sowie Nanopartikel (z.B. Fullerene oder Metalloxidpartikel). Außerdem zählen zu den Nanomaterialien auch zusammengesetzte Nanomaterialien (Verbundmaterialien), die nanoskalige Strukturen enthalten (z.B. eingebettete Kohlenstoffnanoröhrchen) oder an der Oberfläche tragen (z.B. Chips).

Der Text ergänzt die Laborrichtlinien (BGI/GUV-I 850-0 Sicheres Arbeiten in Laboratorien) um pragmatische Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit Nanomaterialien in Laboratorien.

Quelle: Berufsgenossenschaft Chemie




—> alle Nachrichten dieser Firma

Abonnieren:

Empfehlen: